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Ferienmagazin Deutschland 2014

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Tourist-Information

Tourist-Information Passau Rathausplatz D-94032 Passau Tel. +49-851-95598-0 www.tourismus.passau.de Passau – Wo Kultur und Lebenslust zusammenfließen Drei Flüsse aus drei Himmelsrichtungen – aus dem Westen die Donau, dem Süden der Inn und dem Norden die Ilz – bestimmen die außergewöhnliche Landschaft am Dreiflüsseeck der Universitätsstadt Passau im Südosten Deutschlands. Das Stadtbild verbreitet südländisches Flair, haben doch italienische Barock-Baumeister maßgeblich den Wiederaufbau nach den beiden verheerenden Stadtbränden von 1662 und 1680 geprägt. Im Zentrum der Altstadt erhebt sich majestätisch der Dom St. Stephan mit der größten Domorgel der Welt. Die Klangmöglichkeiten der beeindruckenden Anlage werden jeweils um 12 Uhr von Mai 8 Bayern bis Oktober werktäglich, im Advent jeden Mittwoch und Samstag sowie zwischen Weihnachten und Neujahr an Werktagen von den Dommusikern mit bezaubernder Orgelmusik verschiedener Jahrhunderte vorgestellt. Während ihres Aufenthaltes können Besucher darüber hinaus im OberhausMuseum in der Veste Oberhaus, einer der größten erhaltenen Burganlagen Europas, interessante Einblicke in die Stadtgeschichte gewinnen – und einen traumhaften Ausblick auf die Altstadt genießen. Zu den weiteren Highlights zählen das RömerMuseum Kastell Boiotro mit archäologischen Funden aus Passau und Umgebung, das Domschatzund Diözesanmuseum mit einer Vielzahl an Schätzen aus der Geschichte des einst größten Bistums im Heiligen Römischen Reich, das Glasmuseum mit Exponaten böhmischer Glaskunst vom Barock bis zur Moderne sowie das Museum Moderner Kunst, das in wechselnden Ausstellungen Kunstwerke des 20. und 21. Jahrhunderts präsentiert. Durch ihre einmalige Lage lässt sich die DREI_ FLÜSSE_STADT hervorragend per Schiff erkun- den. Die örtliche Reederei bietet „Dreiflüsse“-Stadtrundfahren sowie Ausflugs- und Galafahrten an. Passau ist außerdem ein wichtiger An- und Abfahrtort für große Flusskreuzfahrten zu den Städten und Landschaften der Donauländer, die über Wien und Budapest bis zum Schwarzen Meer führen. Als wichtiger Knotenpunkt nationaler und internationaler Fernradwege ist Passau auch ein beliebtes Radlerparadies. Denn hier starten, enden oder kreuzen sich beispielsweise der Österreichische Donauradweg nach Wien, der Deutsche Donauradweg aus Donaueschingen und der Innradweg aus der Schweiz. Und es gibt jede Menge Möglichkeiten zum Wandern. Neben den Routen, die direkt im Stadtgebiet verlaufen, liegt Passau unter anderem am Donausteig und am Goldsteig.

Auf sieben Hügeln, eingebettet in die fränkische Kulturlandschaft, liegt die alte Bischofs- und Kaiserstadt Bamberg In Deggendorf findet unter dem Motto „Brückenschlag Donau – Ufer verbinden, Grenzen überwinden“ vom 25. April bis zum 5. Oktober die Landesgartenschau 2014 statt. Franken Einige gleichermaßen charmante wie historisch reizvolle Städte sind in Franken zu Hause. Ansbach zum Beispiel, wo jedes Jahr im Sommer Rokoko-Festspiele stattfinden und in der markgräflichen Residenz eine kostbare Fayence- und Porzellansammlung zu sehen ist. Mit Schlössern und Parkanlagen lockt Aschaffenburg, wo König Ludwig I. von Bayern seine Jugend verbrachte. Das auf Geheiß des Königs auf einem Weinberg am Mainufer errichtete „Pompejanum“ beherbergt Werke der Staatlichen Antikensammlung und der Münchner Glyptothek. Romantisch kommt Bamberg daher. Neben herausragenden Bauwerken wie dem Dom, dem Alten Rathaus und der Neuen Residenz prägt die Regnitz das Gesicht der Unesco-Weltkulturerbe-Stadt (siehe S. 50ff.). Besonders reizvoll ist die Mischung aus original erhaltener Bausubstanz und lebendiger Kulturstadt, aus Bischofssitz und Universitätsstadt. Kennen lernen sollte der Besucher auch die Bamberger Bierkultur, am besten bei einer geführten „Bierschmecker-Tour“. Die Reichsstadt-Festtage – einer der Höhepunkte der jährlichen Veranstaltungen in Rothenburg ob der Tauber – feiern in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum! In Rothenburg ob der Tauber, wo sich die Burgenstraße und die Romantische Straße (siehe S. 65ff.) kreuzen, bildet das mittelalterliche Altstadtensemble die Kulisse für die Reichsstadt-Festtage, die dieses Jahr zum 40. Mal stattfinden (5.-7.9.2014). Ein Wochenende lang wird dabei die Stadtgeschichte von circa 1.000 Mitwirkenden zum Leben erweckt. Im Mittelpunkt stehen vier historische Szenen, die auf dem Marktplatz gespielt werden. Höhepunkt ist das Großfeuerwerk „Rothenburg in Flammen“ am Samstagabend. Ein weiteres jährlich wiederkehrendes Ereignis, das die Reise nach Rothenburg lohnt, ist der romantische Weihnachtsmarkt (siehe S. 69ff.). Einen weiten geschichtlichen Bogen spannt die Frankenmetropole Nürnberg: von der Kaiserburg mit dem grandiosen Blick über die Stadt, dem Albrecht-Dürer-Haus, in dem der Künstler fast 20 Jahre lebte, über das Germanische Nationalmuseum, das eine der größten kulturhistorischen Sammlungen in Deutschland besitzt, bis zum emotional bewegenden Dokumentationszentrum beim ehemaligen Reichsparteitagsgelände. Im Biergarten oder einer Brauereigaststätte lässt man sich die berühmten Nürnberger Rostbratwürstl oder ein Schäufele schmecken. Das Mozartfest ist der Höhepunkt im Veranstaltungskalender von Würzburg (23.5.-29.6. 2014, siehe S. 55ff.). Die passende Kulisse für den musikalischen Hochgenuss bildet die Würzburger Residenz. Dieses Hauptwerk des süddeutschen Barocks ist seit 1981 Unesco- Weltkulturerbe und zählt zu den schönsten Schlössern Europas. Als Römerstadt par Excellence präsentiert sich die noch weniger bekannte Stadt Weißenburg i. Bayern. Höhepunkte römischer Zeugnisse sind das teilrekonstruierte Kastell Biriciana, in dem einst spanische Reitertruppen zum Grenzschutz stationiert waren, die Römischen Thermen und der größte römische Schatzfund in Deutschland. Das Römermuseum beherbergt neben Götterstatuetten, Paradehelmen, Bronzegefäßen und silbernen Votivblechen zudem das Zentrale Bayerische Limes-Informationszentrum, das über das Unesco-Welterbe Limes (siehe S. 50ff.) informiert. General Tilly marschiert ein Durch die hohe Salzkonzentration (29,9 % Salzgehalt) der Franken-Therme in Bad Windsheim schwebt man förmlich auf der Wasseroberfläche Wem nach soviel Historie und Stadterlebnis der Sinn nach Aktion steht, der findet rund um den Ochsenkopf im Fichtelgebirge jede Menge sportliche Alternativen. Radelund Wanderwege, Downhillstrecken für Biker, ein Hochseilgarten, eine Sommerrodelbahn und ein Ziplinepark verschafften dem Gebiet mit den Gemeinden Birschofsgrün, Warmensteinach, Fichtelberg und Mehlmeisl den Beinamen Erlebnisregion. Neustes Projekt ist ein tagfüllender „Wellness-Wander- Weg“ – 40 Kilometer lang, in acht Stunden zu bewältigen. Vorausgesetzt, man verweilt nicht zu lange auf den insgesamt 16 bequemen Zwei-Personen-Liegen, die an besonders aussichtsreichen Punkten der Route aufgestellt sind. Wellness-Anwendungen der besonderen Art werden in Bad Windsheim verabreicht. Dort liegt nicht nur die moderne Franken- Therme, sondern auch das „Fränkische Tote Meer“, ein Salzsee mit einer Solekonzentration ähnlich dem Toten Meer. Neu ist die Aqua-Klang-Wellness. Im Solebecken wird der Gast dabei zu und mit den sanften Klängen nepalesischer Klangschalen achtsam gedehnt, massiert und bewegt. Bayern 9

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