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Ferienmagazin Deutschland 2014

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Kurverwaltung Bad

Kurverwaltung Bad Waldsee 88339 Bad Waldsee Tel. 0049-7524 - 941340 www.bad-waldsee.de Erwin Hymer Museum 88339 Bad Waldsee Tel. 0049-7524 - 976676 00 www.erwin-hymer-museum.de tgl. 10 - 18 Uhr, do. bis 21 Uhr Bodensee und Oberschwaben Erlebnisreiche Naturreservate, barocke Kirchen, Klöster und Schlösser, hübsche Kleinstädte und gemütliche Dörfer prägen Oberschwaben, die Region zwischen Bodensee und Donau, zwischen dem Allgäu und der schwäbischen Alb. Dazu gesellen sich idyllische Badeseen, wildromantische Moorlandschaften und traditionsreiche Thermalbäder. Im Süden der Region lockt der Bodensee, der an Deutschland, Österreich und die Schweiz grenzt. In Friedrichshafen, der zweitgrößten Stadt am See, befindet sich das Zeppelin-Museum mit einer großen Sammlung zur Geschichte der Luftfahrt. Graf Zeppelin begründete hier vor mehr als 100 Jahren die Metallindustrie am See. Der Blaserturm im historischen Zentrum, wie auch das Wahrzeichen Ravensburgs, der strahlend weiße Mehlsack, laden zum Ausblick über die Stadt ein Mittelalterlichen Charme versprüht das Städtchen Meersburg mit seinen Gassen, Erkern und Fachwerkhäusern. Terrassenförmig an den Hang gestaffelt, lädt die Oberstadt mit dem wuchtigen Alten Schloss zum Schlendern ein. Nicht weit entfernt liegt das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen. Es zeigt die bis zu 5000 Jahre alten prähistorischen Behausungen, die zu den über 100 Fundstellen in sechs Ländern gehören und seit 2011 Unesco-Welterbestätten sind (siehe S. 50ff.). Der beste Platz zum Flanieren am Bodensee ist die fünf Kilometer lange Promenade in Überlingen. Die Palmen, Straßencafés und eine exotische Vegetation verleihen der Szenerie einen Hauch von Côte d’Azur. An der schmalsten Stelle zwischen Untersee, Obersee und der angrenzenden Schweiz liegt die größte Stadt des Sees: Konstanz. In der Altstadt stößt der Spaziergänger auf die Spuren verschiedener Epochen. Historischer 14 Baden-Württemberg Schon aus der Ferne lockt das idyllisch gelegene Bad Waldsee mit seinen über Eck stehenden Türmen des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts Höhepunkt war das Konstanzer Konzil (1414- 1418), das die Stadt in den Mittelpunkt des Abendlandes rückte. Ergebnis des Konzils war das Ende der 40-jährigen, großen abendländischen Kirchenspaltung (Schisma), bei der sich bis zu drei Päpste gegenüberstanden. 2014 jährt sich das Ereignis zum 600. Mal. Deshalb steht das Konstanzer Konzil bis 2018 mit kulturellen, wissenschaftlichen und erlebnisorientierten Veranstaltungen im Mittelpunkt des Veranstaltungskalenders (siehe S. 55ff.). Die Gemüseinsel Reichenau steht dieses Jahr wegen ihrer Gotteshäuser im Blickpunkt. Den drei mittelalterlichen Kirchen aus dem 9. bis 11. Jahrhundert verdankt die Insel ihre Aufnahme in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes (siehe S. 50ff.). Eine herrliche Allee führt zu der Insel, die wunderbar mit dem Fahrrad erkundet werden kann. Mit dem Schiff geht es hinüber zur Blumeninsel Mainau. Rund ums Jahr überzieht üppiger Blütenflor die Insel. Das Blumenjahr beginnt mit der Orchideenschau (21.3.-4.5. 2014). Ende März bis Anfang Mai blühen die Tulpen. Von Ende Mai an zieren Rosen in Mainau Schmetterlingshaus - Papilio Rumanzovia mehr als 1.200 Sorten die Insel, bevor ihm Spätsommer rund 12.000 sonnenhungrige Dahlien in etwa 250 Sorten und Arten den Südhang der Insel zum Leuchten bringen. Nur wenige Kilometer abseits des Sees liegt bei Meckenbeuren das Ravensburger Spieleland (siehe S. 61ff.), ein Freizeit- und Erlebnispark mit mehr als 60 Attraktionen, verteilt auf sieben Themenwelten. Weiter nördlich wartet in Ravensburg ein gut erhaltenes mittelalterliches Stadtbild mit Türmen und Toren sowie Gebäuden aus dem 14. bis 16. Jahrhundert darauf, entdeckt zu werden. Nur ein Katzensprung ist es von Ravensburg nach Weingarten. Dort thront weithin sichtbar auf einer Anhöhe die mächtige Basilika mit prächtigen Deckenfresken von Cosmas Damian Asam. Im Hauptaltar wird die Heilig-Blut-Reliquie mit Blutstropfen aus der Seitenwunde Christi aufbewahrt, die beim alljährlichen „Blut-Ritt“ am Freitag nach Christi Himmelfahrt durch die Stadt getragen wird. Die größte Barockkirche nördlich der Alpen ist eine wichtige Station an der Oberschwäbischen Barockstraße (siehe S. 65ff.). Badetempel statt Blumenpark Für Gesundheitsurlauber ist Oberschwaben ein kleines Paradies. Kaum eine andere Region verfügt über eine vergleichbare Dichte von Heilbädern und Kurorten, in denen klassische Heilmittel und Therapieeinrichtungen ebenso zu finden sind wie moderne Thermalbadelandschaften. Bequem erfahren kann man die Gesundheits- und Wellnessorte auf der Schwäbischen Bäderstraße (siehe S. 60), die auf rund 180 Kilometern zehn Orte am Bodensee, in Oberschwaben und im Allgäu verbindet – von Bad Saulgau über Bad Buchau und Bad Wurzach bis nach Bad Wörishofen. Auch das Moorheilbad Bad Waldsee gehört dazu. Die charmant zwischen zwei Seen gelegene Stadt ist Moorheilbad und Kneippkurort und bietet sozusagen Wohlfühlurlaub mit Schönwettergarantie: Mit 1.932 Sonnenstunden war sie 2013 der sonnigste Ort im Ländle. Mit drei anerkannten Heilmitteln – Moor, Kneipp und Thermal (siehe S. 60) – verwöhnt die Waldsee-Therme gesundheitsbewusste Gäste. Abwechslung in den Wellness-Alltag bringen der Golf- und Vitalpark, der Abenteuer-Kletterwald oder

Im schönsten Teil des Donaudurchbruchs durch die Schwäbische Alb ist das Herz des Naturparks Obere Donau mit der in einem Talkessel liegenden Benediktiner-Erzabtei-Beuron Schwäbische Alb Eine Fundgrube für Hobby- Geologen ist die Mittelgebirgslandschaft der Schwäbischen Alb: Aufsehenerregende Fossilienfunde, zahlreiche Tropfsteinhöhlen, früheste Zeugnisse menschlicher Kultur, die Relikte von Römern, Stauferburgen und stolze Zollernschlösser sowie historische Fachwerkstädte verdichten sich hier zu einer ungewöhnlichen Kulturlandschaft. Alte und junge „Höhlenforscher“ werden von den Schauhöhlen angelockt. Zum Beispiel von der 587 Meter langen Charlottenhöhle bei Giengen, in der LED- Lampen die Tropfsteingebilde dramatisch in Szene setzen. Im Höhlenhaus und im Höhlen- Schauland werden interaktiv und unterhaltsam Hintergründe zur Tropfsteinhöhle vermittelt. Bären mit Fell und andere Plüschtiere gibt es in Giengen übrigens zum Anfassen – mit „Knopf im Ohr“ – im Steiff Museum. Auch die Bärenhöhle und die Nebelhöhle bei Sondas neue Erwin Hymer Museum: Das zwei Caravanfenstern nachempfundene Kultur- und Technikmuseum lockt mit einer Ausstellung rund um die Welt des mobilen Reisens. Über 80 Wohnwagen und Reisemobile sind an ihren Sehnsuchtsorten in Szene gesetzt, angefangen bei Dethleffs Wohnauto von 1931. Nicht nur Kids dürfen sich an Touchscreens mit der Technik vertraut machen, und beliebt bei Gruppen sind die Fotostationen auf den Traumstraßen der Welt (siehe S. 61ff.). Sehenswert sind auch das spätgotische Rathaus, das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift, das Fasnetmuseum und das erste Spätzlemuseum im historischen Vötschenturm. Hier erfährt der Besucher alles über die „schwäbische Nudel“. Noch etwas Archäologie gefällig? Dann lohnt sich ein Abstecher zur Heuneburg in Herbertingen. Einst ein bedeutender Fürstensitz liegt die Anlage heute als teilkonstruiertes Freilichtmuseum am Originalstandort auf nenbühl sind ab April täglich geöffnet. Während man die Nebelhöhle selbständig erkunden muss, ist im Eintrittspreis für die Bärenhöhle eine Führung inklusive. Anschließend lohnt sich der Abstecher zum nahegelegenen Märchenschloss Lichtenstein. Ein besonderes Erlebnis ist die Tiefenhöhle Laichingen. Die Schachthöhle mit ihren Erosionsund Korrosionsformen, Fossilien und Perlsinter gibt Einblick in ein versteinertes Riff der Jurazeit. Der Höhlenbesuch wird ergänzt durch das Höhlenkundliche Museum und die GeoPark Infosteleiner Anhöhe über der Donau. Die Burg, in deren Umgebung vor wenigen Jahren ein rund 2.600 Jahre altes Prunkgrab aus der früheren Keltenzeit geborgen wurde, gilt als älteste frühstädtische Siedlung im gesamten Raum nördlich der Alpen. le. Mit der Wimsener Höhle befindet sich auf der Schwäbischen Alb auch die einzige befahrbare Wasserhöhle Deutschlands. Mit speziellen Booten kann man etwa 70 Meter weit in die Höhle hineinfahren. Über das Biophärengebiet Schwäbische Alb informiert das „Biosphärenzentrum“ in Münsingen. In der interaktiven Ausstellung spaziert der Besucher virtuell durch einen sattgrünen Buchenwald, schaut einem Imker, einer Schäferin oder der Blumenwiesenkönigin über die Schulter. Und uralte sprechende sehen.erleben.staunen in ulm, um ulm und um ulm herum ulm & umgebung region ulm/donau Erleben Sie eine einzigartige Region im Herzen Süddeutschlands! Ein abwechslungsreiches Stadterlebnis in Ulm/Neu-Ulm, kombiniert mit den einmaligen Landschaftseindrücken der höhlen- und burgenreichen Region Schwäbische Alb, sowie den zahlreichen Barockkirchen und -klöstern und der ältesten Kunst der Welt - das ist der besondere Reiz der Region Ulm/Donau. Angeregt durch den Roman 'Lichtenstein' von Wilhelm Hauff wurde das Schloss mit weitläufigem Schlossgarten und romantischem Schlosshof 1840-1842 im neugotischen Stil erbaut Region Ulm/Donau Telefon +49 (0) 7 31 . 161 - 28 30 www.tourismus-region-ulm.de Baden-Württemberg 15

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