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Ferienmagazin Deutschland 2014

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Die Porta Nigra, das

Die Porta Nigra, das bekannte Wahrzeichen der Stadt Trier, ist ein ehemaliges römisches Stadttor te, damit die Wanderer auch keinen der schönen Aussichtspunkte auf den Moselhöhen verpassen. In Trier gehören die Römerbauten wie das Amphitheater, die Konstantinbasilika, die Kaiser- und Barbarathermen sowie die Porta Nigra zum Unesco-Welterbe (siehe S. 50ff.). Burgenliebhaber werden von der Burg Eltz und der Reichsburg in Cochem begeistert sein. Sie beeindrucken mit ihrer Architektur und Geschichte ebenso wie die Jugendstilbauten in Traben-Trarbach oder die Fachwerkhäuser in Bernkastel-Kues. Einer funkelnden Schatzkammer gleicht das Naheland. Rund um Idar-Oberstein, dem deutschen Edelsteinzentrum, präsentieren Museen und Achatschleifen die ganze Pracht der Edelsteine, die hier seit alters her zu wunderschönen Schmuckstücken bearbeitet werden. Von der Quelle der Nahe bis zum Rhein führen rund um den Soonwaldsteig Vitaltouverschneite Waldlandschaft auf wunderschönen Winterwanderwegen. Das Lahntal punktet mit den Wanderregionen im Rothaargebirge, im Lahn-Dill-Bergland, im Burgwald, im Taunus, im Westerwald und im Mittelrheintal. Der jüngste Weg ist der Lahnwanderweg. Er führt nicht nur durch ruhige Wälder und zu weiten Ausblicken auf den Höhen, sondern auch in die Universitätsstadt Marburg, nach Wetzlar, zu den Märchenschlössern von Braunfels und Weilburg sowie in die Domstadt Limburg. Im traditionsreichen Kaiserbad Bad Ems, das für seine Bäderarchitektur bekannt ist, warten Histörchen aus alter Zeit und Wellness vom Feinsten. Besonders Behandlungen mit Salzen vom Ganzkörperpeeling „Emser Salz“ bis zum Bad in „Emser Sole“ reichen die Angebote der Wellness-Hotels in Bad Ems (siehe S. 60). Der 245 Kilometer lange Lahntalradweg wurde vom ADFC übrigens mit vier Sternen bewertet. An der Mosel beeindruckt eines der schönsten Flusstäler Deutschlands. Zwischen Perl und Koblenz folgt der Moselsteig den Schleifen und Windungen des Flusses und führt in manches Winzerdorf und zu den Sehenswürdigkeiten auf den Straßen der Römer. Mehrfach wechselt der Weg die Ufersei- ren und Traumschleifen auf die Spuren des Mittelalters bei Herrstein. Auf der Vitaltour „Stein, Wein & Farbe“ in den Weinbergen um Wallhausen erleben die Besucher, wie das milde Klima und die besonderen Bodenstrukturen den Nahewein zu einem unverwechselbaren Genuss machen. Die spannende Geschichte der Kelten und des legendären Räuberhauptmanns Schinderhannes begleitet Touren im romantischen Hahnenbachtal. Milde Temperaturen bescheren der Pfalz ein zeitiges Frühjahr und einen langen Herbst. Schon im März verwandelt sich die Landschaft in ein rosa Blütenmeer der Mandelbäume. Die Mandelbäume und Weinreben brachten die Römer in die Pfalz, die sie besonders wegen des mediterranen Klimas zu schätzen wussten. So entstehen Spitzenweine von kernig-trocken bis sonnensüß, die bei mehr als 200 Weinfesten übers Jahr gefeiert werden. Die Gastlichkeit der Pfälzer spüren auch die Wanderer, denn in keinem anderen Mittelgebirge gibt es so viele bewirtschaftete Wanderhütten wie in der Pfalz. Der „Romantische Rhein“ (siehe S. 53) bezeichnet die Region zwischen Bingen/Rüdesheim und Remagen. Hier fließt der majestätische Rhein durch ein wahrhaft königliches Tal. Über 40 Burgen, die hoch über den steilen ... weiter auf Seite 23 aussichtsreich Die rheinland-pfälzischen Gastlandschaften sind zehn spannende Urlaubsregionen. In Verbindung mit Kulturschätzen können Sie viel erleben: Wandern auf Wandersteigen, Weinreisen in Weinanbaugebiete, Rad fahren entlang von Flusslandschaften, sich in einem der Wohlfühlhotels verwöhnen lassen. Lassen Sie sich inspirieren: www.gastlandschaften.de Tel.: +49 (0) 1805/757 46 36 (0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, dt. Mobilfunk max. 0,42 €/Min.) 131209_AZ_Gastlandschaft_rz.indd 1 10.12.13 14:34 20 Rheinland-Pfalz

Romantischen Rhein Tourismus GmbH Loreley Besucherzentrum 56346 St. Goarshausen Tel. 0049-6771-959380 info@romantischer-rhein.de www.meisterwerke-rhein-mosel.de „Meisterwerke zwischen Rhein und Mosel“ – das sind 15 außergewöhnliche Orte mit Zeitzeugen aus 2000 Jahren Hochkultur, eingebettet in eine der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands. Mit ihren unterschiedlichen Themen bieten die 15 Meisterwerke für jeden Besucher unvergessliche Erlebnisse. Hier verbinden sich kulturelle Glanzlichter mit einer Reise durch herrliche Landschaften entlang der Flüsse Rhein und Mosel, eingerahmt von den Mittelgebirgen Westerwald, Hunsrück und Eifel. Burg Eltz, Münstermaifeld Meisterwerke zwischen Rhein und Mosel mige Klosterkirche gilt als eines der schönsten romanischen Bauwerke Deutschlands aus der Salierzeit. Marksburg, Braubach: Eine märchenhafte Kulisse bietet die einzige nie zerstörte Höhenburg am Rhein. 160 Meter über dem Fluss thront die Marksburg mit ihrer vollständig erhaltenen spätmittelalterlichen Festungsanlage. Die Loreley, St. Goarshausen: Wer von Deutschlands berühmtestem Sagenfelsen den Blick über die ergreifende Kulisse des Unesco-Welterbes Oberes Mittelrheintal schweifen lässt, für den erwacht die legendäre Loreley zum Leben. Sie soll mit ihrer bezaubernden Schönheit und ihrem betörenden Gesang die Schiffer von ihrem Kurs abgebracht haben, so dass ihre Boote an den Felsen zerschellten. Die RömerWelt, RheinbrohI: In Rheinbrohl beginnt dieser 550 Kilometer lange Grenzwall Limes, der zum Unesco-Welterbe gehört. In der Museumsausstellung lässt sich wie im Außenareal Geschichte mit allen Sinnen erleben. Regierungsbunker, Ahrweiler: Mit dem Regierungsbunker im Ahrtal öffnet ein einmaliges Zeugnis des Kalten Krieges seine atombombensicheren Tore. Das einst geheime Bauwerk, das nun ein Museum ist, wurde als „Ausweichsitz der Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland in Krise und Krieg“ angelegt. Geysir, Andernach: Er ist der höchste Kaltwasser-Geysir der Welt: bis zu 60 m schießt die Fontäne des Geysir Andernach in Burg Eltz, Münstermaifeld: Mit ihren zahllosen Türmen und Erkern verkörpert sie den Inbegriff einer Ritterburg und birgt in ihrer Schatzkammer Gold- und Silberschmiedearbeiten von Weltrang. Kulturpark Sayn mit Schmetterlingsgarten, Bendorf-Sayn: Dazu gehören das neugotische Schloss und die trutzige Stammburg ebenso wie die eherne Gießhalle, die romanische Abtei, der Kletterwald und der Schmetterlingsgarten. Burg Pfalzgrafenstein, Kaub: Die ehemalige Zollburg Pfalzgrafenstein gehört zu den wenigen nie zerstörten Burgen im Unesco- Welterbe Oberes Mittelrheintal. Entsprechend ihrer Lage inmitten des Rheins ist ihr Grundriss einem stromaufwärts fahrenden Schiff nachempfunden. Benediktinerabtei, Maria Laach: Bei einem Besuch in Maria Laach in der Vulkaneifel findet der Besucher Ruhe und Entspannung für die Seele. Die sechstürdie Höhe. Die Expedition zum Geysir ist dreigeteilt: Erste Station ist das Erlebniszentrum, dann fährt man mit dem Schiff zur Halbinsel Namedyer Werth, wo sich der Geysir in einem Naturschutzgebiet befindet. Vulkanpark, im Landkreis Mayen Koblenz: In der vulkanischen Osteifel, wo vor 13.000 Jahren der gewaltige Laacher- See-Vulkan ausbrach, lassen sich 500.000 Jahre Erd- und Menschheitsgeschichte an 26 Stationen des Vulkanparks erleben. Schloss Engers, Neuwied: Das ehemalige kurfürstliche Jagd-, Lust- und Sommerschloss ist Sitz der Stiftung Villa Musica und deren Akademie für Kammermusik. Es bietet den Rahmen für außergewöhnliche Veranstaltungen, von klassischen Konzerten bis hin zu inspirierenden Ausstellungen. Historisches Koblenz: In den Jahren nach der Bundesgartenschau erstrahlen das Kurfürstliche Schloss, die Flaniergärten entlang der Ufer von Rhein und Mosel und die romantische Altstadt in neuem Glanz. Das unvergessliche Highlight ist die spektakuläre Seilbahnfahrt vom Deutschen Eck hoch hinauf zu einer der größten Festungsanlagen Europas, der Festung Ehrenbreitstein. Schloss Stolzenfels, Koblenz: Nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum Koblenz rheinaufwärts erhebt sich das Schloss Stolzenfels. Kunst- wie kulturhistorisch zählt das Schloss mit zugehörigem Park und Gärten zu den bemerkenswertesten Leistungen preußischer Rheinromantik. Das Arp Museum im Bahnhof Rolandseck: In einem historischen Bahnhofsgebäude und einem Neubau mit spektakulärem Blick über den Rhein wird das Werk von Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp präsentiert, sowie Ausstellungen internationaler Künstler und Gemälde alter Meister. Römerbauten in Trier: Hier, in der ältesten Stadt Deutschlands haben die Römer beeindruckende Zeugnisse hinterlassen: Ob Porta Nigra, Amphitheater, Barbarathermen oder Kaiserthermen – alle Bauten zählen zum Unesco- Welterbe und künden von einer Epoche, die Trier den Ruf als „Rom des Nordens“ eintrug. Rheinland-Pfalz RRT_AZ_Meisterwerke_RZ.indd 1 19.12.13 12:28 21

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