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Ferienmagazin Deutschland 2014

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Tourismus+Congress GmbH

Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main Kaiserstraße 56 60329 Frankfurt am Main Tel. 0049 - 69 - 21230808 info@infofrankfurt.de www.frankfurt-tourismus.de 2014/15 2014/15 14,50 9,90 Wir empfehlen: Frankfurt Packages 2014 (Gruppen Arrangements) & Stadtführungen Frankfurt - atemberaubend anders Eine spektakuläre Skyline, glitzernde Einkaufszentren, eine Museumslandschaft die ihresgleichen sucht und ein breites Kulturangebot: Deutschlands Finanzmetropole präsentiert sich als außergewöhnlich vielseitige Stadt. Erweiterungsbau des Städel Museums Kunstinteressierte zieht es magisch ans Museumsufer, wo sich mehr als 20 Museen zu beiden Seiten des Mains aneinander reihen. Vergleichbar mit dem Museumsquartier in Wien kommt die Kunst hier so geballt daher, wie nirgendwo sonst in Deutschland. Ein Wiener, Max Hollein, leitet auch das berühmte Städel Museum. Die Sammlung der Malerei vom frühen 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart vereint Werke von Rembrandt, Cranach, Dürer, Botticelli, Picasso, Goya und weiteren italienischen, niederländischen und flämischen Meistern. Im Frühjahr 2012 wurde der Komplex um neun Galerien für Gegenwartskunst in einem 3.000 Quadratmeter großen Erweiterungsbau ergänzt. Wechselnde Sonderausstellungen setzen Akzente – dieses Jahr präsentiert eine Emil Nolde Retrospektive (5.3.-15.6.2014, siehe S. 55ff.), zum ersten Mal seit 25 Jahren in Deutschland Noldes Werk umfassend. Eine impressionistische Ausstellung ist anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Städel Museums für 2015 geplant. Weitere lohnende Adressen sind das Museum für Angewandte Kunst und das Museum Alter Plastik im Liebighaus. Cineasten lockt das Deutsche Filmmuseum. Werke von Frankfurter Karikaturisten wie Robert Gernhardt und Hans Traxler schmücken das Caricatura. Mit der Ausstellung „Die Göttliche Komödie. Himmel, Hölle, Fegefeuer aus Sicht afrikanischer Gegenwartskünstler“ (21.3.- 27.7.2014, siehe S. 55ff.), verwandelt sich das Museum für Moderne Kunst, wegen seiner Form auch „Tortenstück“ genannt, in Dantes Göttliche Komödie. Im Stadtteil Bockenheim befindet sich nahe der Johann Wolfgang Goethe Universität das Senckenberg Naturmuseum mit seiner herausragenden Sammlung von Fossilien, Mineralien, Sauriern und Riesenwalen. Die Ausstellung „Mechanische Tierwelt“ präsentiert eben jene einmal völlig anders: Bis Ende Februar 2014 klackern, rattern, springen und watscheln 160 Blechtiere durch die Ausstellung. Ein Höhepunkt ist das Museumsuferfest (29.-31.8.2014), eines der größten Kunst- und Kulturfestivals Europas, das jedes Jahr bis zu drei Millionen Besucher anlockt. Frankfurt – die Bankenmetropole 2014 bereichert ein neues kühnes Bauwerk die Silhoutte der Stadt, wenn der neue Sitz der Europäischen Zentralbank fertiggestellt wird. Das vom Wiener Architektenbüro Coop Himmelb(l)au aus zwei gläsernen Türmen (185 und 165 Meter hoch) und der ehemaligen Großmarkthalle aus dem Jahr 1928 konstruierte Gebäudeensemble entsteht jedoch abseits des Bankenviertels im Frankfurter Ostend. Stadtansicht Frankfurt Skyline Plaza Frankfurt Einkaufsmetropole Frankfurt Die mehr als 1200 Jahre alte Messe- und Handelsstadt ist auch als Einkaufsstadt eine besondere Adresse. Für den gehobenen Geschmack empfiehlt sich ein Bummel durch die Goethestraße, die Luxusmeile der Stadt mit Namen wie Cartier und Tiffany. Das Herzstück der Zeil, die meistbesuchteste Einkaufsstraße Deutschlands, bilden die Shopping Malls My Zeil - mit futuristischer Innenarchitektur und Trendläden -, Zeilgalerie und Galeria Kaufhof. Auch neue Einkaufszentren bereichern das Angebot wie z.B. das Skyline Plaza am Messeturm. Schicke Boutiquen locken ins MA (nach dem japanischen Wort für „Raum“) in der ehemaligen Diamantenbörse an der Stephanstraße. Jüngstes Frankfurter Shopping-Center ist das „ONE Goetheplaza“, ein schmuckes Geschäftshaus am Goetheplatz, in das Nespresso, Louis Vuitton, Escada und Omega eingezogen sind. Fachwerkidyll statt Wolkenkratzer Beim Bummel durch die verwinkelten Gassen der hübschen Altstadt im Stadtteil Höchst taucht der Besucher in eine andere Welt ein. Der malerische Fleck mit seinem schönen Fachwerk-Ensemble ist neuerdings Mitglied der Deutschen Fachwerkstraße (siehe S. 65ff.). 24 Hessen

Region Frankfurt Rhein-Main c/o Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main Kaiserstraße 56 60329 Frankfurt am Main Tel. 0049 - 69 - 21230808 www.frankfurt-rhein-main.de Wir empfehlen: Limesführungen von Limes-Cicerones Römerkastell Saalburg, Bad Homburg vor der Höhe Wandern, Wein und Welterbe Grüne Weinberge und eine malerische Flusslandschaft, archäologische Schätze und einmalige Kirchenkunst: so vielfältig präsentiert sich die Region Frankfurt Rhein-Main, die Aktivurlauber mit attraktiven Wanderwegen und Radrouten empfängt. Die Region rund um die Metropole Frankfurt bildet mit Städten wie Wiesbaden, Mainz, Bingen, Darmstadt, Aschaffenburg, Offenbach, Bad Homburg, Hanau und Rüsselsheim nicht nur wirtschaftlich eine starke Gemeinschaft. Die Region Frankfurt Rhein- Main hat auch touristisch viel zu bieten. Das beginnt schon bei der Anreise. Oder besser gesagt: Beim Anflug. Denn am Flughafen Frankfurt lohnt es sich, zu verweilen. Mini- oder Maxi ist die Frage bei den Bustouren, die einen Blick hinter die Kulissen des größten Luftkreuzes des Kontinents ermöglichen. Flugzeug-Fans und Technik-Freaks erleben bei der Zeppelin-Führung hautnah den Kontrast zwischen dem einstigen Giganten der Lüfte und dem größten Passagierflugzeug der Welt, dem Airbus A380. Der Airport ist Gateway zu den hessischen Unesco-Welterbestätten, von denen eines ganz in der Nähe liegt. Das Römerkastell Saalburg und der archäologische Park in der alten Residenzstadt Bad Homburg v.d. Höhe gehören zum Welterbe „obergermanisch-rätischer Limes“ (siehe S. 50ff.), der Grenzbefestigung, mit dem die einstige Weltmacht Rom ihr Reich gegen das freie Germanien abgrenzte. Auch Hanau berührt den Verlauf des römischen Grenzwalls. Daneben führen durch die Geburtsstadt der Gebrüder Grimm die Deutsche Märchenstraße (siehe S. 66) und die Deutsche Fachwerkstraße. Dem Limes folgend geht es durch die Wetterau, die sanft eingebettet zwischen Taunus und Vogelsberg, ein lohnendes Ziel für archäologisch interessierte Reisende ist. 1996 wurde dort die sensationelle, mannshohe Steinstatue des „Keltenfürsten vom Glauberg“ gefunden. Im neuen Keltenmuseum sind die Funde aus den keltischen Gräbern und Siedlungsstellen vom Glauberg zu sehen. In der Umgebung finden sich zahlreiche Relikte aus dem Mittelalter wie die Burg Münzenberg. Fundstücke aus mehreren Jahrhunderten präsentiert das Heuson-Museum im Alten Rathaus von Büdingen. Die schöne Altstadt von Limburg an der Lahn wird vom einzigen Dom der Region gekrönt. Der ist zwar in jüngerer Vergangenheit vor allem durch den kostspieligen Neubau des Bischofssitzes in die Presse gelangt, was einen jedoch nicht davon abhalten sollte, diese herausragende Schöpfung der Spätromanik zu besichtigen. Ein Highlight sakraler Baukunst wartet in Mainz: Die von Marc Chagall gestalteten Buntglasfenster, die ihr blaues Licht in die gotische Stephanskirche streuen, gelten als sein größtes Werk der Glasmalerei. Industrielle Schwerpunkte bis in die Gegenwart zeigen Ledermesse- und Museum in Offenbach und das Opel-Forum in Rüsselsheim. Zwischen der alten Festung und dem Stadtpark befinden sich die Opelvillen, die heute das Zentrum für Kunst beherbergen. Ein weiteres Unesco-Welterbe beginnt vor den Toren der Rheinstädtchen Bingen und Rüdesheim: das „Obere Mittelrheintal“ (siehe S. 52). Per Fahrrad oder wandernd lassen sich die landschaftlichen und kulturellen Sehenswürdigkeiten des 65 Kilometer langen Rheinabschnitts zwischen Rüdesheim und Koblenz erkunden. Ausdauernde Wanderer lockt der 320 Kilometer lange Premiumwanderweg Rheinsteig, auf dessen Höhen sich spektakuläre Ausblicke auf den geschichtsreichen Fluss bieten. Wem das zu viel ist, der findet sein Glück auf den Rüdesheimer Rundwanderwegen wie dem Historienweg, der Klosterroute oder dem Wanderweg auf den Spuren von Johannes Brahms, der sich eine Zeit lang hier aufhielt. Weinliebhaber kommen natürlich ebenfalls auf ihre Kosten. Von der Schlenderweinprobe, bei der Spitzenweine von bis zu drei Winzern verkostet werden, bis zur Weinwanderung in den besten Lagen unterhalb des Niederwald-Denkmals mit Weinprobe und Picknick reicht das Angebot für aktive Weingenießer. Mit oder ohne Wanderung ein Vergnügen sind die zahlreichen Weinfeste in der Region, die mit den Federweißer-Tagen in Rüdesheim (17.-19.10. und 24.-26.10.2014) ihren Abschluss finden. Federweißer Tage, Rüdesheim am Rhein Hessen 25

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