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Ferienmagazin Deutschland 2014

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IMG - Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH Am Alten Theater 6 39104 Magdeburg Tel. 0049-391-568990 www.img-sachsen-anhalt.de Magdeburg Das markante Rathaus steht im Mittelpunkt des Marktplatzes in der Altstadt von Quedlinburg, der rundum von malerischen Fachwerkhäusern begrenzt wird Zeitreisen auf Himmelswegen Eine Reise durch Sachsen-Anhalt, dem Kernland deutscher Geschich te, führt von früher Menschheitsgeschichte bis in die klassische Moderne Ein spektakulärer Schatz hat das Städtchen Nebra im Süden des Landes berühmt gemacht. Dort wurde auf dem Mittelberg 1999 die „Himmelsscheibe von Nebra“ gefunden. Die goldschimmernde Bronzescheibe zeigt die weltweit erste, bekannte Darstellung des Kosmos. Das multimediale Besucherzentrum Arche Nebra informiert über den Fund. Das Original der Himmelsscheibe, die 2013 ins Unesco-Dokumentenerbe aufgenommen wurde, ist das Glanzstück im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle an der Saale. Die „Himmelwege“ verbinden vier archäologisch bedeutsame Orte miteinander – neben dem Mittelberg und dem Museum in Halle gehören dazu der kleine Ort Goseck mit einem 7000 Jahre alten Sonnenobservatorium und Langeneichstädt, wo ein jungsteinzeitliches Steinkammergrab zu erkunden ist. Dome und Dorfkirchen, Klöster, Burgen und beeindruckende Stadtanlagen stehen im Mittelpunkt der Straße der Romanik, die seit 21 Jahren die bedeutendsten Bauwerke und wichtigsten Sehenswürdigkeiten Sachsen-Anhalts verknüpft. Ausgehend von der Landeshauptstadt Magdeburg durchzieht die Route in zwei Rundkursen – einer nördlichen und einer südlichen Schleife – wie eine zerbeulte Acht das Land. Sie bietet auf insgesamt rund 1000 Kilometern eine einzigartige Entdeckungsreise in das deutsche Mittelalter (siehe S. 65ff.). Das meistbesuchte Ziel der Südroute ist Naumburg mit seinem berühmten Dom. Einen Gutteil seiner Berühmtheit verdankt das prachtvolle Gotteshaus der „schönen Uta“. Die „schönste Frau des Mittelalters“ blickt le- Himmelsscheibe von Nebra bensgroß in Kalkstein gehauen seit mehr als 750 Jahren mit kühler Miene vom Westchor herab, umrahmt von den Figuren der zwölf Stifter. Zum Domschatz zählen Cranach-Gemälde und die Naumburger Johannesschüssel aus dem 13. Jahrhundert. Ein nachhaltiges Erlebnis ist die große Turm- und Glockenführung, bei der allerdings Höhentauglichkeit hilfreich ist. Sehenswert ist auch der von Bürgerhäusern aus dem Barock und Renaissance umsäumte Marktplatz. Südwestlich von Naumburg lohnt ein Abstecher nach Bad Kösen. In dem Solebad ist ein altes Gradierwerk erhalten. Hauptattraktion des Ortes ist das Romanische Haus (12. Jh.), das als das älteste Wohnhaus Mitteldeutschlands gilt und heute ein Heimatmuseum beherbergt. Der Dom von Merseburg, Grabstätte zahlreicher gekrönter Häupter, ist nördlich von Naumburg ein Muss für Kirchen-Liebhaber. Die überbordende Innenausstattung des Doms berührt nahezu alle Epochen. Im Domstiftsarchiv befinden sich die berühmten Merseburger Zaubersprüche aus dem 10. Jahrhundert. Beeindruckend ist das Schloss auf dem Domberg. Nach dem Besuch des Kulturhistorischen Museums empfiehlt sich ein Spaziergang durch den 1661 angelegten Schlossgarten. Halle an der Saale, die größte Stadt Sachsen-Anhalts, begeisterte schon Johann Wolfgang von Goethe. „Versäumen Sie nicht, sich in Halle umzusehen“, empfahl der Dichterfürst seinen Kollegen. Und noch heute hat die Universitätsstadt mit ihrer architektonischen Vielfalt viel zu bieten. Von der weit zurück reichenden Geschichte zeugen die Burg Giebichenstein und die Moritzburg. Namen wie Cranach, Dürer, Feininger und Luther sind eng mit der Stadt verbunden, Goethe hörte in der Saalestadt Vorlesungen, Georg Friedrich Händel erblickte hier das Licht der Welt. Sein vor wenigen Jahren renoviertes Geburtshaus erinnert an den berühmten Sohn der Stadt, dessen Werk im Mittelpunkt der jährlichen Händel-Festspiele steht (5.-15.6.2014). Sangerhausen, die alte Berg- und Rosenstadt zwischen dem südlichen Harzvorland und dem Kyffhäuser-Gebirge, ist ein Tipp für Blumenfreunde: Das Rosarium beherbergt Europas größte Rosensammlung. Über 6500 Arten von Zuchtrosen und wilden Sorten aus aller Herren Länder und unterschiedlichen Epochen verströmen hier ihren Duft – seit mehr als 100 Jahren. Noch viel älter sind die schönen Patrizierhäuser (16.-18. Jh.), die sich um den Marktplatz gruppieren. Dort lohnt auch ein Blick in die üppig ausgestattete gotische Pfarrkirche St. Jakobi. Malerisch ist auch die passende Bezeichnung für Wernigerode. Und zwar gleichermaßen für die Lage der Stadt am Nordrand des Harzes wie für den bildhübschen mittelalterlichen Kern mit seinen farbenfrohen Fachwerkbauten, dem historischen Rathaus, den engen Gassen und idyllischen Winkeln sowie dem hoch über der Altstadt thronenden Schloss. Kunstwerke für die Ewigkeit Der Dom und die Liebfrauenkirche prägen die Silhouette der über 1200 Jahre alten Bischofsstadt Halberstadt. Der Dom, ein Meisterwerk der norddeutschen Gotik, beherbergt im Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert einen der kostbarsten Kirchenschätze der Welt. Die Sammlung mit mehr als 650 Objekten umfasst altchristliche, byzantinische und mittelalterliche Kunstschätze. Ein Meisterwerk der Romanik liegt dem Dom gegenüber: In der Liebfrauenkirche ziehen spätromanische Stuckreliefs der Apostel an den Chorschranken (12. Jh.) die Blicke auf sich. Ebenso sehenswert sind die Martinikirche mit ihren ungleichen Türmen und die Fachwerkkirche St. Johannis mit ihrem freistehenden Glockenturm. Die Burchardikirche lockt Besucher vor allem wegen des außergewöhnlichen John-Cage-Orgel-Kunst-Projekts „Organ2/ASLSP“ (As Slow As Possible) mit einer Aufführungsdauer von 639 Jahren! Ballett, Orchester- und Orgelmusik stehen auf dem Programm der jährlich im Juni stattfindenden Domfestspiele (13.-15.6.2014). Eine besondere Spezialität sind die Halberstädter Würstchen. Durch eine weltweit einzigartige „Kaminräucherung“ mit Buchholzfeuer und eine lange Reifezeit von 24-36 Stunden erhalten die Würstchen ihren rauchigen Geschmack. 1896 bot Friedrich Heine seine Brühwürste als erstes Unternehmen in Konservendosen an. 32 Sachsen-Anhalt

Die Schlosskirche mit ihrem markanten Turm und dessen neogotischen, kronenähnlichen Aufsatz prägt die Silhouette der Lutherstadt Wittenberg Fachwerk-Romantik erwartet den Besucher im nahe gelegenen Städtchen Osterwieck. Rund 400 herrliche Fachwerkbauten von der Gotik bis zum Klassizismus schmücken den Ortskern. Ein echter Hingucker ist das prächtige Eulenspiegelhaus von 1534. Einzigartige Zeugnisse einer frühen Wohnkultur im Herzen Deutschlands dokumentieren die Höhlenwohnungen in Langenstein. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts waren einige dieser einstmals zehn, in den weichen Sandstein hineingeschlagenen Felswohnungen auf der Altenburg und auf dem Schäferberg noch bewohnt. Mittelalter wie aus dem Bilderbuch Der vollständig erhaltene mittelalterliche Stadtkern ist der Stolz von Quedlinburg. 2069 Fachwerkhäuser, an deren Fassaden sich die Bauweise über acht Jahrhunderte ablesen lässt, drängen sich in der Altstadt. Verwinkelte Gassen mit uraltem Pflaster führen durch die einstige Königspfalz zum Burgberg, der von der romanischen Stiftskirche St. Servatius gekrönt wird. Hier begann vor mehr als 1000 Jahren deutsche Geschichte. Der erste deutsche König, Heinrich I. (936 in der Krypta beigesetzt), und seine Nachfolger machten die Stadt zu einem wichtigen Zentrum der Reichspolitik. Im Domschatz der Stiftskirche spiegelt sich noch heute der Glanz des ottonischen Kaiserhauses wider. Doch die größte Sehenswürdigkeit ist die Stadt selbst mit ihrem einmalig geschlossenen historischen Stadtbild und deshalb auch Unesco-Welterbe. Aber Sachsen-Anhalt begeistert noch mit drei weiteren Welterbestätten – den Lutherstätten in Eisleben und Wittenberg, dem Bauhaus und den Meisterhäusern Bitte senden Sie die richtige Antwort an: IFOVA Verlagsgesellschaft mbH Redaktion Ferienmagazin Theatinerstraße 44, D-80333 München Bitte Absenderangabe nicht vergessen! TEILNAHMEBEDINGUNGEN GEWINNSPIEL: Einsendeschluss: Für die Verlosung werden alle Einsendungen berücksichtigt, die bis zum 01.12.2014 (Poststempel) bei der IFOVA Verlagsgesellschaft mbH (Redaktion Ferienmagazin, Theatinerstr. 44, D-80333 München) eingegangen sind. Der Gutschein für den Erlebnisaufenthalt in Quedlinburg gilt für 2 Personen und kann bis zum 31.12.2015 eingelöst werden. Er beinhaltet 7 Übernachtungen in einer Ferienwohnung, Stadtführung, 4-Tage- HarzCard und Info-Paket. Teilnahmeberechtigt ist jedermann (Mindestalter 18 Jahre) mit Ausnahme der Mitarbeiter des Verlages. Es entscheidet das Los. Gewinne sind nicht übertragbar und können nicht in Bargeld umgesetzt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. ✁ in Dessau sowie dem Naturerbe Gartenreich Dessau-Wörlitz (siehe S. 50ff.). Auenwälder, Flüsse und ausgedehnte Wiesen prägen das Bild des „Gartenreichs Dessau-Wörlitz“ mit seinen natürlich in die Landschaft eingebetteten Schlössern, Parkanlagen und Alleen, die dem gesamten Landstrich den Charakter eines Parks von unendlicher Weite verleihen. Seit 1996 zählen auch das in die Moderne weisende Bauhausgebäude in Dessau, entstanden nach Entwürfen des damaligen Bauhausdirektors Walter Gropius, sowie die in der Nähe gelegenen Meisterhäuser zum Weltkulturerbe der Unesco. In der Lutherstadt Wittenberg wird gerade die Schlosskirche, an deren Tür der Reformator seine Thesen anschlug, zur Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017 renoviert und ist somit nur teilweise geöffnet. Komplettiert werden die Lutherstätten in der ehemaligen Bergbaustadt Eisleben, wo der Reformator 1483 geboren und 1546 gestorben ist. In der Ottostadt Magdeburg schneiden sich die Nord- und die Südroute der Romani- Gewinnen Sie einen Urlaub für 2 Personen in der UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg, bummeln Sie durch die Altstadt mit mehr als 2000 Fachwerkhäusern und erkunden Sie den Harz. schen Straße. Neben dem Dom mit der Grablege Kaiser Ottos des Großen lädt das Kunstmuseum im Kloster Unser Lieben Frauen zu einer Reise ins Mittelalter ein. Rund um den Domplatz findet diesen Herbst zum vierten Mal das Kaiser-Otto-Fest statt (5.-7.2014). Ein Besuchermagnet ist „Die Grüne Zitadelle“, das letzte fertig konzipierte Bauwerk des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Vor der Stadt wartet ein technisches Meisterwerk auf interessierte Besucher: das Wasserstraßenkreuz mit der längsten Kanalbrücke der Welt. Sieben Städte, die kulturellen Leuchttürme in Sachsen-Anhalt, bilden die Tourismuskooperation „Stadtsprung. Städte zwischen Harz und Elbe“. Neben Halberstadt, Halle an der Saale, der Ottostadt Magdeburg, Naumburg und Wernigerode zählen dazu auch die zwei Unesco-Welterbestädte Dessau-Roßlau und Quedlinburg. Nördlich von Magdeburg, in der Altmark, beeindrucken romanische Backsteinkirchen und Kloster-Anlagen. Beispielsweise das ehemalige Prämonstratenserstift Jerichow, dessen Kirche zu den Hauptwerken der romanischen Baukunst in Norddeutschland zählt. Tangermünde, die nur wenige Kilometer entfernte alte Hansestadt an der Elbe, ist wegen der imposanten, fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtbefestigung mit Wiekhäuschen und Wehrtürmen ein beliebtes Ziel. Mit einem Wechselspiel aus rotem Backstein, weißen Blendnischen und schwarz glasierten Formsteinen haben die Baumeister der St. Lorenzkirche in Salzwedel, der nördlichsten Station an der Straße der Romanik, die kleine Basilika zu einer architektonischen Besonderheit gemacht. Gewinnspiel Neben Quedlinburg locken in Sachsen- Anhalt drei weitere UNESCO-Welterbestätten zum Besuch. Welche sind das? ❏ Lutherstätten in Eisleben und Wittenberg ❏ Bauhaus und Meisterhäuser in Dessau ❏ Magdeburger Dom ❏ Gartenreich Dessau-Wörlitz Name, Vorname Straße, Nr. PLZ, Wohnort Telefon Sachsen-Anhalt 33

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