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Ferienmagazin Deutschland 2014

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Dresden – die Schöne

Dresden – die Schöne an der Elbe - ist so verführerisch wie nur wenige Städte und zeigt heuer besonders deutlich ihre romantische Seite Wein und Porzellan, Schlösser und Parks: Das Sächsische Elbland vereint Kultur und Geschichte, Natur und feinsinnigen Genuss auf schönste Weise. Im Elbtal führt die Sächsische Weinstraße durch das kleinste und nordöstlichste Weinanbaugebiet Deutschlands. Jedes Jahr Ende August laden die Weingüter zwischen Dresden-Pillnitz und Diesbar-Seußlitz zu Führungen durch ihre Weinberge und Weinkeller ein. Sächsischen Wein probieren kann man auch auf den zahlreichen Weinfesten in der Region - etwa in Radebeul, wo Reisende dem Abenteuer- Schriftsteller Karl May im gleichnamigen Museum begegnen. Weingenuss und Porzellankunst Auch in Meißen versteht man dem Wein zu huldigen, gilt doch die „Wiege Sachsens“ auch als Geburtsort des Weinbaus im Sächsischen Elbland. Die meisten Besucher zieht es wegen des edlen Meissener Porzellans in die über 1000 Jahre alte einstige Residenzstadt. Das „Weiße Gold“ hat die Stadt berühmt gemacht, die gekreuzten blauen Schwerter sind in aller Welt als Markenzeichen bekannt. In den Schauwerkstätten der Porzellanmanufaktur lässt sich die Entstehung der Kostbarkeiten miterleben. Wie entsteht eine Tasse? Aus wie vielen Einzelteilen besteht eine Figur, und wie kommen die blauen Schwerter unter die Glasur? Auf solche Fragen gibt es beim Rundgang durch die Schauwerkstätten Antworten. Das „Museum of Meissen-Art“ (siehe S. 55ff.) führt die Besucher durch mehr als 300 Jahre Porzellangeschichte, beginnend von 1710 bis in die Gegenwart. Wechselnde Ausstellungen lassen den Besucher immer wieder Neues entdecken. Das Spektrum traditioneller Porzellane wird ergänzt durch die Ausstellung „Meissen artCampus“, die zeitgenössische Arbeiten von Künstlern aus aller Welt zeigt. Ein Stück „Genuss“ mit nach Hause nehmen können Gäste durch den Erwerb von exklusivem Porzellan aus dem hauseigenen Outlet. Wie es von edlem Meissner- Porzellan schmeckt, kann man testen bei kulinarischen Veranstaltungen wie „Tee, Kaffe und Schokolade“ oder „Tisch- und Tafelkultur“. Neu ist die Veranstaltung „Musikalische Genüsse“, die Kultur- und Gaumenfreuden kombiniert: Es erklingt die weltweit erste Orgel mit Pfeifen aus Meissner Porzellan während eines exklusiven musikalischen Vier-Gänge-Menüs. Darüber hinaus kredenzen Gaststätten an der Sächsischen Weinstraße ihre regionalen Spezialitäten als „Menü auf weißem Gold“. Porzellanmanufaktur Meissen Exklusive Einblicke in eine 300-jährige Erfolgsgeschichte In Meißen, unweit von Dresden, fertigt die Manufaktur MEISSEN seit mehr als 300 Jahren exklusive Porzellane, die für Leidenschaft, Einzigartigkeit und Unvergänglichkeit stehen. In der Erlebniswelt HAUS MEISSEN ® , direkt an der Manufaktur, wird das weltbekannte Porzellan erlebbar. In den Schauwerkstätten der Manufaktur sehen Sie, wie mit viel Sorgfalt und Können das weltbekannte Meissener Porzellan ® entsteht. Das Museum of MEISSEN ® Art entführt Sie auf eine Reise durch 300 Jahre Porzellangeschichte. Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH · Museum of MEISSEN ® Art Talstraße 9 · 01662 Meißen ·Tel.: +49 (0) 3521/468–208 ·museum@meissen.com ·www.meissen.com Öffnungszeiten HAUS MEISSEN ® Ganzjährig geöffnet: Montag bis Sonntag 09.00 – 18.00 Uhr (01.05. – 31.10.) 09.00 – 17.00 Uhr (01.11. – 30.4.) 10.00 – 16.00 Uhr (31.12. und 01.01.) Am 24., 25. und 26.12. geschlossen 38 Sachsen

Kunstschätze und Kulturgenuss Ein Dorado für Kulturliebhaber ist die sächsische Landeshauptstadt Dresden, mit ihrer unglaublichen Fülle an Kunstschätzen. Die Semperoper und die Frauenkirche, das Residenzschloss und der Zwinger mit seinen Kunstgalerien gehören zu den Pflichtzielen, genauso wie Albertinum, die Brühlsche Terrasse am Ufer der Elbe und die Gemäldegalerie Alte Meister. Zum diesjährigen 150. Geburtstag von Rich ard Strauß feiert die Semperoper den Komponisten und Dirigenten mit einem Zyklus aus Opern und Konzerten. In der Galerie Neue Meister im Albertinum steht der 240. Geburtstag des Romantikers Caspar David Friedrich im Mittelpunkt. Die Dresdner Musikfestspiele (23.05.-10.06. 2014, Siehe S. 55ff.) lassen dieses Jahr die „Goldenen Zwanziger“ aufleben. Nicht nur Weinliebhabern zu empfehlen ist die Ausstellung „Dionysos. Rausch und Ekstase“, die in acht Sälen des Residenzschlosses (8.2.-10.06.2014) präsentiert wird. Das Deutsche Hygiene-Museum Dres den zeigt noch bis zum 20. Juli 2014 die spannende Sonderausstellung „tanz! Wie wir uns und die Welt bewegen.“ Ein ebenso umfangreiches wie unterhaltsames Repertoire bietet die Staatsoperette Dresden, eine der wenigen Bühnen des heiteren Musiktheaters in Europa (siehe S. 55ff.). ! Angebote und Arrangements für musikalisch-kulinarische Kulturreisen in Dresden und Umgebung bieten Allegro Reisen in Zusammenarbeit mit Swissôtel Am Schloss, dem charmant-eleganten Hotel ganz im Herzen der historischen Altstadt Dresdens. www.allegro-dresden.de www.swissotel.com/dresden (siehe auch S. 57) Vor den Toren Dresdens liegt Schloss Moritzburg, wo eine der weltgrößten Trophäensammlungen noch heute an die frühere Jagdlust erinnert. Im August dienen die barocken Säle des Schlosses und weitere Spielstätten in der Region als Kulisse für das Moritzburg-Festival (9.- 24.8.14, siehe S. 55ff.). Im Rausch von Klang und Farben Robert Schumann und der Autobau stehen für das im 12. Jahrhundert erstmals erwähnte Zwick au. In der restaurierten Altstadt findet der musikinteressierte Besucher das Geburtshaus, in dem der romantische Komponist 1810 geboren wurde. Das jährliche Schumann-Fest (siehe S. 55ff.) ist das älteste Festival zu Ehren des in dieser Stadt geborenen Künstlers. Die Automobilgeschichte des einstigen Bergbauorts lässt sich im Automobilmuseum August Horch (siehe S. 64) nachvollziehen. Mittelalter erspüren lässt sich in den alten Priesterhäusern am Domhof. Sie gelten als die ältesten Wohnungen Ostdeutschlands und beherbergen heute die stadtgeschichtlichen Sammlungen. Das Städtische Museum mit seinen umfangreichen Sammlungen widmet sich in einer Sonderausstellung zum 100. Geburtstag der Entwicklung des Hauses „vom König-Albert- Museum bis zu den Kunstsammlungen (7.3.-4.5.2014, siehe S. 55ff.). Ein weiteres Highlight ist das Max Pechstein Museum: In vier neu gestalteten Ausstellungssälen haben Besucher hier ausgiebig Gelegenheit, in den Werken des Mitglieds der Künstlergruppe „Brücke“ abzutauchen in einen tiefen Farbenrausch. Der Besuch einiger Zwickauer Museen ist übrigens „geschenkt“, denn alle städtischen Kultureinrichtungen – Kunstsammlungen, Priesterhäuser, Galerie am Domhof und Robert- Schumann-Haus“ sind kostenlos. Handwerkskunst und klangvolle Instrumente Das Erzgebirge steht für mehr als 800 Jahre Bergbautradition und weltbekannte Handwerkskunst. Auf der Sächsisch-Böhmischen Silberstraße erzählen malerische Bergstädtchen und zahlreiche Bergbaudenkmale die Geschichte der Region. Genauso stolz wie auf die Tradition des Erzabbaus sind die Menschen hier auf ihr Kunsthandwerk: In rund 300 Familienbetrieben und Manufakturen kann man den Meistern über die Schulter schauen, wie sie Holzkunst und Spielzeug herstellen. Ein Netz aus mehr als 5.000 Kilometern gut ausgebauter Wander- und Radwege sorgt für aktive Erholung. Auf Wanderungen durch die waldreiche Mittelgebirgslandschaft und Radeltouren, die mal durch liebliche Flusstäler und mal mit steilen Anstiegen über die Hügel führen, belohnen immer wieder beeindruckende Ausblicke die kurzen Strapazen. Was im Erzgebirge das Kunsthandwerk, sind im Vogtland Klanginstrumente. Die Region kann auf eine jahrhundertealte Tradition im Musikinstrumentenbau zurückblicken. In Erlebniswerkstätten und beim Besuch von Instrumentenherstellern kann man Geigenbauern zusehen oder hautnah erleben wie eine Blockflöte oder eine Schalmei hergestellt wird. Sachsen – ein Schlösserland Etwa 1.000 Schlösser und Burgen, Parks und Gärten zeugen von der bewegten Geschichte des Landes. Darunter finden sich Berühmtheiten wie der Dresdner Zwinger oder die Festung Königstein im Elbsandsteingebirge, aber auch unentdeckte Juwelen wie das Familienschloss Schlettau im Erzgebirge, die mittelalterliche Burg Gnandstein oder der Klosterpark Altzella. Dieses Jahr rückt Schloss Rochlitz bei Chemnitz mit einer neuen Ausstellung in den Mittelpunkt des Interesses. „Eine starke Frauengeschichte – 500 Jahre Reformation“ ist der Titel der Sonderausstellung mit rund 300 Exponaten vom 1. Mai bis 31. Oktober 2014 (siehe S. 55ff.). Zwickau VERANSTALTU NGSTI PPS 2014 AUGUST HORCH MUSEUM Herzlich willkommen in der Automobil- und Robert-Schumann-Stadt Ein Glanzstück des Robert-Schumann- Hauses in Zwickau ist der 1828 in Wien gebaute Flügel, auf dem Clara Schumann als neunjähriges Mädchen ihr Konzertdebüt gab Ferienmagazin 2014:Layout 1 18.12.2013 14:07 Seite 1 28. bis 30. März: Bundesweite Tage der Chor- und Orchestermusik 8. bis 10. Mai: AvD Sachsen Rallye 16. bis 18. Mai: Festival der Reformation 6. bis 22. Juni: Schumann-Fest „Ganz romantisch“ 21. Juni: Museumsnacht Zwickau 15. bis 18. August: Zwickauer Stadtfest 21. bis 23. August: Oldtimerrundfahrt Sachsen Classic 13. und 14. September: Historisches Markttreiben wie zu Schumanns Zeiten 13. September: ZWIKKIFAXX – Großes Kinder- und Familienfest am Schwanenteich 15. bis 19. Oktober: Internationaler Robert-Schumann-Chorwettbewerb 25. November bis 23. Dezember: Weihnachtsmarkt 13. Dezember: Zwickauer Bergparade Kostenfreier Eintritt in städtische Museen: KUNSTSAMMLUNGEN Max Pechstein Museum, Robert-Schumann-Haus, Priesterhäuser, Galerie am Domhof Sachsen 39

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