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Ferienmagazin Deutschland 2015

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Plätschernde Bächle,

Plätschernde Bächle, Kopfsteinpflaster, Fachwerkfassaden und idyllische Winkel: Keine Frage – Freiburg ist eine der schönsten Städte Deutschlands an dem besonders milden Klima. Die Innenstadt mit dem sehenswerten Münster, den hübschen Passagen und Blumenschmuck überall, lässt sich gut zu Fuß erkunden. Kulturliebhaber finden Abwechslung in Museen: Das Augustinermuseum präsentiert eine renommierte Sammlung der Kunst vom Mittelalter bis zum Barock und der Malerei des 19. Jahrhunderts. Meisterwerke von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart zeigt das Museum für Neue Kunst. Und Musikfans haben rund ums Jahr die Wahl zwischen Veranstaltungen unterschiedlichster Art vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Ein Höhepunkt ist das sommerliche Zelt-Festival (1.- 19.7.2015, siehe S. 64ff.). Ein beliebtes Ausflugsziel der Freiburger ist der Schauinsland (1.284 m), der zweithöchste Berg der Region. Noch höher hinauf geht es 30 Autominuten östlich von Freiburg. Dort erstreckt sich zur Schweizer Grenze der Hochschwarzwald, der als eine der schönsten und ursprünglichsten Landschaften Deutschlands gilt. Höhepunkte sind der Feldberg, mit 1.493 Metern der höchste Schwarzwaldgipfel, der bei gutem Wetter einen Blick bis zum Mont Blanc bietet, und der Schluchsee, der größte See im „Black Forrest“. Wanderer finden ihr Glück auf dem als Premiumwanderweg ausgezeichneten zwölf Kilometer langen Feldberg-Steig. Zurück in die Vergangenheit geht es auf dem Heimatpfad zwischen Hinterzarten und Breitnau. Das romantische Freilichtmuseum lässt jahrhundertealte Tradition und Handwerkskunst lebendig werden. Dazu locken drei so genannte „Genießerpfade“, das sind als Halbtages- oder Tagestouren angelegte Wanderwegen durch besonders attraktive Landschaften, die zusätzliche Anreize bieten. So gibt es auf dem Genießerpfad Jägersteig in Schluchsee allerlei Wissenswertes zu den Themen Jagd und Jäger zu entdecken. Jüngster Genießerpfad ist der Geißenpfad in St. Blasien-Menzenschwand, der seine Auszeichnung erst im vergangenen Jahr erhielt. Am zauberhaften Titisee liegt der Kurort Titisee-Neustadt. „Alles in Weiß und doch so bunt“ ist dort das Motto des Seenachtsfests „Nacht in Weiß“ (18.7.2015), das zum dritten Mal mit einem Bodypainting-Festival gekoppelt ist. Zum dritten Mal soll am Titisee auch die „Aquatique Show“ (31.7.-30.8.2015) stattfinden – ein Spektakel mit schillernden Wasserfontänen und Lichteffekten, begleitet von Musik aus Rock, Pop und Klassik. Der heilklimatische Kurort Todtmoos, das „Tote Moor“, lockte einst Herzöge und sogar den russischen Zaren an. Heute zieht es vor allem Wanderer in den Nationalpark Südlicher Schwarzwald mit seinen Tälern, Schluchten und dem 1.263 Meter hohen Hochkopf. Genuß für alle Sinne Der malerisch zwischen die Hügel gebettete Schluchsee ist der größte See im Schwarzwald, seit Jahren einer der saubersten und zugleich die höchstgelegene Talsperre in Deutschland Zwei Wanderwege wurden vor zwei Jahren als „Genießerpfade“ geadelt. Der Turmsteig bietet herrliche Panoramablicke von zahlreichen Aussichtstürmen. Der zwölf Kilometer lange Lebküchlerweg verbindet das Schönste, was die „Läbkuechl’r“ – so werden die Todtmooser im alemannischen Volksmund genannt – rund um den Ort zu bieten haben: zum Beispiel uralte Weidbuchen, Wasserfälle, Kapellen und malerische Schluchten. Egal, wo man im Schwarzwald unterwegs ist, probieren muss man den Schwarzwälder Schinken. Er wird trocken gepökelt, kalt geräuchert und soll einen dicken Speckrand haben. Zur Verwendung kommen ausschließlich Hinterschinken ohne Knochen. Südlich von Todtmoos liegt Bad Säckingen. Von dem Städtchen am Hochrhein kann man auf Europas längster Hängebrücke hinüber in die Schweiz spazieren. Im Trompetenmuseum im Schlosspark erfährt der Besucher zwischen interessanten Musikinstrumenten auch, welche Liebesgeschichte sich um den „Trompeter von Säckingen“ rankt. Westlich von Freiburg markiert Breisach das Tor zum Weinbaugebiet des Kaiserstuhls. Das Stephansmünster mit geschnitztem Hochaltar und Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert ist das Wahrzeichen des charmanten Städtchens am Rhein. Vom Kirchturm schweift der Blick bis zu den Vogesen im Elsass. Zu Weinverkostungen und Kellereiführungen, Show- Kochen oder auch einem Kellerei-Krimi lädt der Badische Winzerkeller mit dem größten Holzfasskeller in Deutschland. Höhepunkt ist die Fahrt mit dem Besucherbähnle durch die Durch die spektakuläre Ravennaschlucht führt der „Heimatpfad“, ein Freilichtmuseum bei Hinterzarten im Hochschwarzwald, zu historischen Mühlen und Sägen Nur 30 Minuten von Basel entfernt: Freizeit- und Genussregion Kaiserstuhl-Tuniberg 12 Baden-Württemberg Infos: www.naturgarten-kaiserstuhl.de

weiträumige Kelleranlage. Die im traditionellen Flaschengärungsverfahren hergestellten Erzeugnisse der aus der Champagne in Frankreich stammenden Sektkellerei Geldermann gehören zu den deutschen Premiumsekten. Das prickelnde Vergnügen kann man bei Führungen und Verköstigungen in den mittelalterlichen Gewölbekellern unter dem Breisacher Münsterberg genießen. Das Thema Wein beherrscht auch den Veranstaltungskalender der Stadt, beispielsweise beim 59. Bereichs-Weinfest Kaiserstuhl und Tuniberg (28.-31.8.15), einem der größten Weinfeste in Baden. Zum siebten Mal findet in diesem Jahr das Winzerfest beim Badischen Winzerkeller (20./21.6.2015) statt. Den festlichen Abschluss im Veranstaltungskalender bilden die Weihnachtsmärkte. Auf dem Marktplatz unterhalb des Münsters bieten am ersten Adventswochenende rund 30 Stände Geschenke, Dekoartikel und kulinarische Schmankerl. Ein weiterer, kleinerer Markt auf dem Neutorplatz lädt bis Heiligabend zu Glühwein und Schlemmereien ein, und am zweiten Adventswochenende öffnet das Museum für Stadtgeschichte seine Pforten zu einem kleinen weihnachtlichen Markt. Breisach liegt an der Badischen Weinstraße (siehe S. 53ff.), die im vergangenen Jahr ihren 60. Geburtstag feierte und durch den Kraichgau über Karlsruhe und Heidelberg bis an die Badische Bergstraße verlängert wurde. Die Hauptroute führt seit 1954 von Baden-Baden bis nach Weil am Rhein und zieht dabei eine Schleife um Kaiserstuhl und Tuniberg. Der etwa 300 Meter hohe Tuniberg im Süden und das kleine Vulkangebirge des 550 Meter hohen Kaiserstuhls zwischen Freiburg und dem Rheintal, dominieren den Breisgau. Hier herrschen ideale klimatische und geologische Bedingungen für den Weinanbau. Die Region gilt als die wärmste Deutschlands und bringt einige der besten deutschen Weine hervor. Die beliebtesten Sorten sind ein samtig-milder Spätburgunder, Grauburgunder und der Weiße Burgunder. Außerdem Müller-Thurgau und Silvaner, der vor allem in Ihringen wächst. Idyllische Winzerdörfer prägen die Gegend, die zur Unterhaltung Weinbergs- und Kellereiführungen, Traktorrundfahrten und Weinproben anbietet. Wein prägt das Leben in Breisach – bei einer Führung mit Weinprobe durch den Winzerkeller kann sich der Gast von der Qualität der badischen Weine überzeugen Der „Qualitätsweg“ Kaiserstuhlpfad gehört zum Besten, was Deutschland Abenteurern mit Rucksack und Wanderschuhen zu bieten hat. Er führt von Endingen knapp 22 Kilometer quer durch den Kaiserstuhl bis nach Ihringen. Außerdem kann man die Gegend auf rund 190 Kilometern mit dem Rad erkunden. Genussradler schätzen die 64 Kilometer lange Runde auf dem Kaiserstuhl- Radwanderweg. Für weniger Trainierte stehen übrigens in der ganzen Region E-Bikes zur Verfügung. Auf Goethes Spuren wandelt, wer im Städtchen Emmendingen Quartier bezieht. Das soll Am Westrand des Kaiserstuhls liegt das historische Weinstädtchen Burkheim mit einem hübschen Altstadtkern, eine Augenweide auch zur Zeit der Kirschblüte der berühmte Geheimrat einst genauso gemacht haben. Seit 1977 ist im Alten Rathaus am Marktplatz der Stadt das Deutsche Tagebucharchiv untergebracht. Ergreifende Liebesgeschichten berühmter Persönlichkeiten finden sich in der einzigartigen Sammlung genauso wie Briefwechsel der „kleinen Leute“. Weniger dramatisch als im Süden mutet die Landschaft im mittleren Schwarzwald an. Das Herz der Schwarzwälder Uhrmacherei schlägt in Furtwangen, wo dem Besucher im Deutschen Uhrenmuseum die Geschichte der Uhrenproduktion nahegebracht wird. Eine historische Uhrensammlung und voll eingerichtete alte Werkstätten der Uhrmacher und Schildermaler sind in Triberg zu sehen, wo außerdem die größte Kuckucksuhr der Welt zu bestaunen ist (und die höchsten Wasserfälle Deutschlands ein grandioses Naturschauspiel bieten). Wer tiefer in die Geschichte der historischen Uhren einsteigen will, begibt sich auf der Deutschen Uhrenstraße auf Rundfahrt. Stationen sind unter anderem Villingen-Schwenningen, Titisee- Neustadt, St. Märgen und Rottweil. Genuss für Augen und Gaumen bietet der Luft- und Kneippkurort Sasbachwalden. Das Blumen- und Winzerdorf verteilt seine Häuser und Höfe zwischen 200 und 800 Meter Höhe entlang einer sieben Kilometer langen Panoramastraße. Weinberge und Kastanienwälder säumen den denkmalgeschützten Ortskern mit seinen weiß leuchtenden Fachwerkhäusern. Dazwischen liegen kleine Gärten, der Blick schweift über Obstwiesen und Reben. Bis auf 500 Meter steigen die Weinberge an, mittendrin liegen stattliche Winzerhöfe. Auf den Granit- und Schieferverwitterungsböden gedeihen hervorragende Burgunderweine, Riesling und Müller-Thurgau. Die blauen Spätburgunder der „Alde-Gott“-Winzergenossenschaft zählen zu den höchst prämierten in Deutschland. Kulinarik-Fans können sich Sasbachwalden auf der „Badischen Genussmeile“ auf der Zunge zergehen lassen Die „Alde Gott Panoramarunde“ führt als Genießerpfad wandernde Weinfreunde zehn Kilometer weit durch die Weinberge, Wiesen und Wälder. Das die Winzer der Region auch hervorragende Edelbrände destillieren, erfahren Besucher auf zwei „Schnapsbrunnenwegen“ rund um Sasbachwalden – an zehn „Schnapsbrunnen“ verführen Obstler, Liköre und Edelbrände zur Rast. gren zen los viel fäl tig brei sach = Historischer Münsterberg = Wein- und Sektkellereien = Kulinarische Angebote = Attraktive Arrangements Charmante Stadt am Oberrhein – zwischen Schwarzwald und Elsass – nur 45 Min. von Basel entfernt Breisach-Touristik Marktplatz 16 D-79206 Breisach am Rhein Tel. +0049 (0) 76 67/94 01 55 Fax +0049 (0) 76 67/94 01 58 breisach-touristik@breisach.de www.breisach.de Baden-Württemberg 13

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