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Ferienmagazin Deutschland 2017

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Allen zur Mahnung hält

Allen zur Mahnung hält Justitia die Waage der Gerechtigkeit über die Stadt Bad Waldsee – ein Engel beschützt die Wappen Österreichs und Waldsees Unsere Tipps Genuss-Urlaub zwischen Schwarzwald und Rhein Historischer Münsterberg Badische Weine & Küche Attraktive Pauschalen Grenzenlose Radtouren Wandern im Naturgarten Kaiserstuhl Ausflüge nach Freiburg & Colmar Wir beraten Sie gerne: Breisach-Touristik Tel. +49 (0) 7667 940155 marketing@breisach.de www.breisach-urlaub.de 14 Baden-Württemberg Bodensee bis nach Bad Wörishofen im Allgäu neun Kurorte, in denen sieben dampfende Thermen wie die Schwabentherme in Aulendorf, die Sonnenhof-Therme in Bad Saulgau und das Vitalium in Bad Wurzach für Wohlbefinden sorgen. Heilkräftiges Naturmoor, warmes Thermalwasser und Pfarrer Kneipps ganzheitliches Naturheilverfahren korrespondieren hier wunderbar mit modernen Wellness-Oasen. Ein lohnendes Ziel an der Gesundheitsroute ist Bad Waldsee. Die Waldsee-Therme, die sich aus der mit 62,5 Grad heißesten Quelle Oberschwabens speist, eröffnet im Frühjahr eine neue Saunalandschaft. Der Bildhauerfamilie Zürn – den Barockstars der Stadt – widmet sich das Museum im Kornhaus, dem einstigen Kornspeicher der Stadt. Gleich mehrere originelle Stadtführungen lassen die Geschichte des Ortes auf unterhaltsame Weise lebendig werden. Wo Sprichwörter, die wir tagtäglich verwenden, herkommen und welche Bedeutung sie einst hatten, erfährt der Stadtspaziergänger bei dem launigen Rundgang „Von Pechvögeln und Steinreichen“. Gruselig wird es, wenn der Stadtführer von den „Blüten des Aberglaubens“ erzählt. Die grausame Geschichte der Reformationszeit in Bad Waldsee spiegelt die Führung zum „Waldseer Kirchenschatz“ wider. Durch Bad Waldsee führt auch der Donau-Bodensee-Radweg. Der Radweg, der zwischen Kressbronn und Ulm durchs sanft-hügelige Gelände führt, feiert 2017 sein 40-jähriges Jubiläum. Dazu gibt es erstmals einen Radlerpass, mit dem Radfahrer Punkte sammeln und diverse Vergünstigungen in Anspruch nehmen können. Schwarzwald Im Schwarzwald haben sich viele Bräuche und Traditionen erhalten, vom Bollenhut bis zur berühmten Kuckucksuhr. Die entdeckt der Reisende besonders zahlreich an der „Deutschen Uhrenstraße“, die dieses Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiert. Zwischen Lenzkirch im Süden und Schramberg im Norden gab es um 1840 etwa 1.000 Uhrmacherhäuschen mit rund 5.000 Beschäftigten. Jährlich gingen von hier aus etwa 600.000 Uhren in alle Welt. Wie daraus die Schwarzwälder Kuckucksuhr wurde, erfährt der Reisende auf dem 320 Kilometer langen Rundkurs ab Villingen-Schwenningen durch 22 frühere Hochburgen der Schwarzwälder Uhrenindustrie. Der Schwarzwald ist ein Wanderparadies mit einem Wanderwegenetz von rund Weich geschwungene Hügel, prächtige Weinberge und ein mildes Klima machen aus dem Markgräflerland ein „Paradiesgärtlein“ – für manche die „Toskana Deutschlands“ 24.000 Kilometern. Es erstreckt sich von den Weinbergen am Westrand des Mittelgebirges bis zu den sanft-hügeligen Bergen im Süden. Wanderer ebenso wie radelnde Urlauber sollten sich die Konus-Gästekarte, gültig in 145 Ferienorten, zulegen. Das Kärtchen im Kreditkartenformat gilt als Gratisticket für Bahnen und Busse, mit denen man bequem zu den schönsten Wanderwegen gelangt. Darüber hinaus gibt es vergünstigten Eintritt in vielen Museen und anderen Freizeiteinrichtungen. Dem Charme der Universitätsstadt Freiburg kann sich kaum ein Besucher entziehen. Rund um das Münster breitet sich die hübsche Innenstadt aus – eine Einladung zum Schlendern. Das Augustinermuseum präsentiert eine renommierte Sammlung der Kunst vom Mittelalter über das Barock bis zur Malerei des 19. Jahrhunderts. Meisterwerke von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart zeigt das Museum für Neue Kunst. Von Barock bis zeitgenössischer Musik reicht das Spektrum musikalischer Veranstaltungen. Ein Highlight ist das sommerliche Zelt-Festival (5.-23.7. 2017) mit einer bunten Mischung von Tanz bis Varieté. Wenn es die Freiburger ins Grüne zieht, ist oft der Schauinsland (1.284 m), der zweithöchste Berg der Region, das Ziel. Auch zum Feldberg sind es nur 30 Minuten mit dem Auto. Vom mit 1493 Metern höchsten Gipfel der Region schweift der Blick bei gutem Wetter bis zum Mont Blanc. Der zwölf Kilometer lange Feldberg- Steig wird seinem Status als Premiumwanderweg gerecht. Ebenfalls ein herrlicher Weg ist der Heimatpfad zwischen Hinterzarten und Breitnau, wo das romantische Freilichtmuseum jahrhundertealte Handwerkskunst lebendig werden lässt. Weitere beliebte Wanderrouten in der Region sind einige „Genießerpfade“ wie der Jägersteig in Schluchsee und der Genießerpfad in St. Blasien- Menzenschwand. Ein Premiumweg für Genießer ist auch der Lebküchlerweg bei Todtmoos. Der zwölf Kilometer lange Wanderweg mit 540 Höhenmetern durch die Rabenschlucht, hinauf zum Hochkopf, verbindet das schönste, was die

Schluchten und Steige. Schwarzwälder Kirsch und Lebkuchen. Schlittenhunderennen und Glasbläser. Tradition erfahren und Kraft tanken Inmitten des Naturparks Südschwarzwald steht Todtmoos in erster Linie für einen naturverbundenen Aufenthalt – mit heilklimatischen Eigenschaften „Läbkuechl’r“ rund um ihren Ort zu bieten haben. Nach der Tour verwöhnt das Restaurant Rössle erschöpfte Wanderer mit seinem legendären Rehschäufele mit Spätzle und Apfelrotkraut. Der heilklimatische Kurort Todtmoos, das „Tote Moor“, lockte einst Herzöge und sogar den russischen Zaren an. Heute zieht es vor allem Wanderer in den Nationalpark Südlicher Schwarzwald mit seinen Tälern und Schluchten, Waldpfaden und Höhenwegen, die bis zum Gipfel des 1.263 Meter hohen Hochkopf führen. Kriminalistischer Spürsinn ist von Vorteil bei der Erkundung des sechs Kilometer langen„Spürnasenpfads“, der besonders mit Kindern viel Spaß macht. Der umweltschonende Anbau und eine naturnahe Kellerwirtschaft des Badischen Winzerkellers veredeln die Ernte der Natur zu genussvollen Weinen Spannend ist der Besuch des Schaubergwerks „Hoffnungsstollen“, einem familienfreundlich ausgestalteten Bergwerk. Einer Zeitreise durch 700 Jahre Schwarzwaldgeschichte gleicht der Besuch im Museum „Heimethus“. Alle 14 Tage donnerstags findet ein Kirschtorten-Backkurs statt. Ein Hauch von Alaska weht beim alljährlichen Schlittenhunderennen Ende Januar durch die Wälder um Todtmoos. Das herzhafte Pendant zur berühmten Schwarzwälder Kirschtorte ist der Schwarzwälder Schinken. Er wird trocken gepökelt, kalt geräuchert und soll einen dicken Speckrand haben. Zur Verwendung kommen ausschließlich Hinterschinken ohne Knochen. Südlich von Todtmoos liegt Bad Säckingen. Von dem Städtchen am Hochrhein kann man auf Europas längster gedeckter Holzbrücke hinüber in die Schweiz spazieren. Im Trompetenmuseum im Schlosspark erfährt der Besucher zwischen interessanten Musikinstrumenten auch, welche Liebesgeschichte sich um den „Trompeter von Säckingen“ rankt. Entspannen, genießen und Kraft tanken ist die Devise in der Aqualon Therme. Als Bindeglied zwischen Schwarzwald und Elsass fungiert das am Rhein gelegene Städtchen Breisach. Trotz der Verlockungen der Umgebung sollte man sich in Breisach Zeit nehmen für einen Rundgang über den Münsterberg und einen Blick in das Stephansmünster mit geschnitztem Hochaltar und Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert werfen. Vom Turm des Breisacher Wahrzeichens schweift der Blick bis zu den Vogesen im Elsass. Seit Mai vorigen Jahres kann man den Münsterberg auch per Smartphone erkunden – von der Touristinformation am Marktplatz wird der Besucher zu 14 Stationen geführt. Ebenso kann der Stadtspaziergänger neuerdings beim „City-Caching“ mit einem bei der Breisach-Touristik erhältlichen GPS-Gerät auf moderne Schatzsuche gehen. Zu Weinverkostungen und Kellereiführungen, Show-Kochen und dem Kellerkrimi „Mörderischer Wein“ lädt der Badische Winzerkeller mit imposantem Holzfasskeller. Höhepunkt ist eine Fahrt mit dem Besucherbähnle durch die weiträumige Kelleranlage. Das prickelnde Champagner-Vergnügen kann man bei Führungen und Verköstigungen in den mittelalterlichen Gewölbe kellern unter dem Breisacher Münsterberg genießen. Das Thema Wein beherrscht auch den Veranstaltungskalender der Stadt, beispielsweise beim 61. Bereichs-Weinfest Kaiserstuhl und Tuniberg (25.- 28.8.2017), einem der größten VIDEO Weinfeste in Baden. Theater- Wandern auf den Spuren der Lebküchler, so werden die Todtmooser heute noch genannt. Natur erleben auf dem Schluchtensteig. Lauschen aufs Geplätscher des Wasserfalls. Stille genießen in der Wallfahrtskirche „Unserer Lieben Frau zu Todtmoos“. Einkehren in schmucken Gasthäusern. Tourist-Information Todtmoos • 79682 Todtmoos Wehratalstr. 19 • Tel. +49 7674 9060-0 info@todtmoos.de www.todtmoos.de Natur erfahren. Genuss entdecken. Kaiserstuhl-Tuniberg: Genussregion zwischen Schwarzwald und Rhein Weitere Infos: Tel. +49 7667 942673 www.naturgarten-kaiserstuhl.de Baden-Württemberg 15

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