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Ferienmagazin Deutschland 2019

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gar trinken: Im 134.000

gar trinken: Im 134.000 Quadratmeter großen Kurpark sprudelt das Wasser von drei Heilquellen im Brunnentempel direkt ins Glas. Zeitgemäße Wellnessangebote und das traditionsreiche Wohlfühlambiente runden das Vergnügen ab. Frühaufsteher bewundern beim Qigong im Kurpark den Sonnenaufgang und wer Ruhe sucht, lässt in der Solymar- Therme die Seele baumeln – schwerelos im Vital- und Solebad, herrlich schwitzend in der vom Deutschen Saunabund mit fünf Sternen prämierten Saunalandschaft. Auf Familien mit Kindern warten spektakuläre Rutschen im Sport- und Familienbad. Wellness und Wohlbefinden in Sternequalität Im doppelten Sinne ausgezeichnete Thermen, die meist in Baden-Württemberg, aber vermehrt auch in anderen Regionen Deutschlands liegen, finden sich unter den Wellness- Stars: zum Beispiel die Bodensee-Therme in Überlingen, das Friedrichsbad in Baden-Baden oder die Alb-Thermen in Bad Urach. Das sinnlich-orientalisch anmutende Palais Thermal in Bad Wildbad und das Sieben Welten Therme & Spa Resort im hessischen Künzel, wo der Gast das Flair Arabiens ebenso genießen kann wie den Zauber Indiens oder die Wärme Andalusiens, gehören ebenfalls zu der Kooperation, deren mehr als 100 Wellness-Häuser – Hotels, Thermen und Gesundheitsresort – mit dem Qualitätssiegel Wellness Stars zertifiziert worden sind. Allen gemeinsam: Ihre Gäste sollen neue Energie sammeln, sich verwöhnen lassen, sich Zeit für die schönen Dinge des Lebens nehmen und die Ruhe bewusst genießen. Getreu der Devise: Ein Wellnesshotel muss seinen Gästen mehr bieten als nur Wohlbefinden und Vitalität für Körper, Geist und Seele. Für die volle Entfaltung eines Wellness urlaubs spielen die Qualität der Einrichtung und der Anwendungen, das individuelle Eingehen auf den Gast sowie eine ausgewogene, frische und regionale Küche eine entscheidende Rolle. Deshalb werden alle Wellness Stars zertifizierten Häuser in regelmäßigen Abständen durch unabhängige Tester der Kooperation und im Rahmen eines 62 Zeit für sich Mystery Checks von der TÜV Rheinland Cert GmbH überprüft. Das garantiert Wellnessgästen höchste Qualität in einer Umgebung zum Wohlfühlen und Wellness-Anwendungen mit Wirkung (www.wellness-stars.de). Bad Mergentheim Bad Langensalza Wellness-Vergnügen in römischem Ambiente Abschalten und entspannen in römisch-antikem Ambiente lässt es sich in den Limes- Thermen von Aalen, mit fünf Becken mit warmem Thermalwasser aus den Tiefen der Schwäbischen Alb. Schon die alten Römer wussten um die wohltuende Wirkung heißen Quellwassers, als sie im Jahr 69 n. Chr. in Baden-Baden die ersten Bäder errichteten. Heute kurieren in dem schon in der Belle Époque als Sommerhauptstadt weltbekannten Kurort die Gäste mit dem Wasser aus insgesamt zwölf sprudelnden Thermalquellen Herz- und Kreislauf-, Rheuma- und Gelenkbeschwerden. Beliebte Treffpunkte sind die moderne Caracalla-Therme und das historische römisch-irische Friedrichsbad. In Aachen genießen Wellnessurlauber Ruhe und Erholung in der Carolus Therme, benannt nach Karl dem Großen. Moderne Klassiker der Kur Dem Körper helfen sich selbst zu helfen, war die Philosophie hinter legendären Therapien wie der Schrothkur oder der Kneippkur. Besonders die ganzheitliche Lehre des Pfarrers Sebastian Kneipp ist heute so modern wie zu seinen Anfängen. Etwa in Bad Wörishofen, wo Kneipp seine Methode vor 120 Jahren bekannt machte und die Kneipp-Kur bis heute zelebriert wird. Auch in Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz entstand schon zu Kneipps Lebzeiten eine Kuranstalt, die den Prinzipien seiner naturgetreuen Lebens- und Heilweise folgte. Bad Lauterberg im Harz, das älteste Wasserheilbad Norddeutschlands, trägt ebenfalls das Prädikat Kneipp-Heilbad und ist darüber hinaus als Schroth-Kurort bekannt. Zwischen Schloss Neuschwanstein und dem Bodensee liegt Oberstaufen, Deutschlands einziges reines Schroth-Heilbad, in dem mittels den von Johann Schroth kreierten Anwendungen zahlreiche Beschwerden von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis zum Burn- Out-Syndrom erfolgreich behandelt werden. Ein Dreiklang aus Kneipp, Moor und Thermalwasser zeichnet Bad Waldsee aus. Das oberschwäbische Kurstädtchen darf als einziges oberschwäbisches Heilbad das Siegel „Top-Kurort 2019“ tragen. Fit von Kopf bis Fuß heißt das Versprechen von Hotels, Kliniken und der Waldsee-Therme. Für die Kurgäste bedeutet dies: Gesundheit in angenehmer Urlaubsatmosphäre und Wellness mit medizinischer Kompetenz. Wer seine körperliche Fitness aufbauen möchte, kann das im Rahmen des Angebots MTrain mit maßge-

Aachen schneiderten, medizinischen Trainingseinheiten tun. Dabei werden medizinische Anwendungen kombiniert mit Ernährungstherapien, psychologischer Betreuung sowie Ergo- und Arbeitstherapie. Zur Entspannung dienen beispielsweise Tibetanische Massagen oder Shiatsu. Drei Quellen für die Gesundheit Es ist der besondere Heilmittel-Mix von Naturmoor, Radon und Kohlensäure, der das fränkische Bad Steben einzigartig macht im Bereich der Schmerztherapie, aber auch ausgezeichnet ist für seine medizinische Versorgung und Infrastruktur. Allein drei Quellen liefern mit ihren Mineralien und Spurenelementen pure Gesundheit. Mit seinen natürlichen Ressourcen nimmt das Bayerische Staatsbad im Norden Frankens eine klare Sonderstellung unter den Heilbädern ein: Das seltene Radon, ein radioaktives Gas, wirkt schmerzlindernd. Die Kohlensäure der Wiesenquelle bewirkt die Senkung des Blutdrucks. Und das Naturmoor wirkt durchblutungsfördernd. Verstärkt wird auf ganzheitliche Behandlungskonzepte gesetzt, die mit hochwirksamen Massage- und Entspannungstherapien kombiniert werden. Ergänzt wird das große Gesundheitsangebot des höchst gelegenen bayerischen Staatsbads seit letztem Sommer durch den Gesundheitswanderweg, ein zehn Kilometer langer Rundweg, der ohne leistungsorientierten Trainingsstrss Bad Steben für alle Altersgruppen geeignet ist. Mit Waldwellness die Batterien aufladen In Japan seit den 1980er-Jahren eine anerkannte Heilmethode ist Shinrin Yoku, was auf Deutsch so viel heißt wie „baden in der Waldatmosphäre“, kurz Waldbaden. Das Walderlebnis als Form des Wellness-Urlaubs breitet sich derzeit auch in den deutschen Urlaubsregionen aus: beispielsweise im Westerwald und am Klimapfad in Oberstaufen beim Waldbaden in einer Hängematte liegend. Einige Wellness-Hotels wie Das Kranzbach bei Garmisch-Partenkirchen spazieren mit ihren Yoga-Gästen längst durch Wald und Wiesen um dort ihre Atemübungen zu machen. In Thüringen verbindet man bei den Waldwellness-Programmen auf besondere Art und Weise Gesundheit, Fitness und Wellness – und das inmitten der „Wellness-Oase Natur: Shiatsu und Meditation in den zauberhaften Parks der Rosenstadt Bad Langensalza, Yoga auf dem Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich, oder eine entspannende Massage mit Thüringer Kräutern direkt am See oder im duftenden Wald. In Hessen bietet die Gesellschaft „Mensch & Wald“ im Flörsbachtal therapeutische Angebote wie „Waldbäder“, „Heilwanderungen“ oder auch eine „kreative WaldLustZeit“ an und sorgt so für einzigartige Begegnungen zwischen Mensch und Wald. „Tief durchatmen“ ist die Devise im Ostseebad Heringsdorf auf der Insel Usedom: Dort wurde das Waldgebiet „Alte Welt“ als erster Kurund Heilwald Deutschlands zertifiziert. Besonders Menschen mit Atemwegserkrankungen profitieren von den Übungen, die geschulte Therapeuten mit ihnen in dem 190 Hektar großen Waldgebiet machen. Die Buche erzeugt viel Sauerstoff, während die ätherischen Öle der Fichte die oberen Atemwege beruhigen. Zudem sollen sich die besonderen Lichtverhältnisse und die tiefe Ruhe in der Smartphone-freien Zone positiv auf die Psyche auswirken. Sebastian M. kann seinen Akku wieder vollständig aufladen. Dank Bad Füssings einmaliger Mischung aus Regenerations- und Bewegungsangeboten und dem Bad im legendären Heilwasser. Entdecken Sie diese und viele weitere Gesundheitsangebote unter www.badfuessing.com Quell der Gesundheit: Burnout? Keine Zeit für Stress! wirkt und wirkt und wirkt... Zeit für sich 63 BFU-001-2018_Anz-Burnout_92x129_RZ.indd 1 12.11.18 14:21

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