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Ferienmagazin Deutschland 2020

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Erholsame Ferienträume und spannende Erlebniswelten – das Beste finden Sie im aktuellen Ferienmagazin Deutschland Ihrem Guide für Deutschlandreisen 2020

Audienzgemach , Dresden

Audienzgemach , Dresden Kunst, Kultur und viel Natur Sachsen Dresden Sachsen ist Deutschlands Kulturreiseziel Nummer eins. Neben herausragender Kunst und Kultur bietet die Region eine reiche und lebendige Manufakturgeschichte, prunkvolle Schlösser und faszinierende Natur. Dazu gesellt sich eine Musiklandschaft, die mit ihren Orchestern, Opernhäusern, Knabenchören von Weltrang und vielen Theaterbühnen ihresgleichen sucht. Sachsen steht auch für namhafte Komponisten wie Richard Wagner und Robert Schumann, Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy. Die sächsische Kunstgeschichte prägen Museen wie die Staatlichen Kunstsammlungen, das Museum der Bildenden Künste in Leipzig und das Gunzenhauser Museum in Chemnitz. Und wie der Name „Sächsische Stadtschönheiten“ schon sagt, brauchen sich die kleineren Städte von Annaberg-Buchholz über Meißen und Görlitz bis Zittau und Zwickau mit ihren Museen, den kulturellen Angeboten und ihrer Architektur nicht zu verstecken. Ein Jahrtausend herausragender Baukultur hat einen wahren Architekturschatz aller Stilepochen hervorgebracht – von Romanik über Barock bis zu den Ikonen der Moderne. Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH Tel. +49-351-49170-0 www.sachsen-tourismus.de info@sachsen-tour.de Video Tipps Sachsen Willkommen in Sachsen – 1000 Jahre Kulturgeschichte und traumhafte Landschaften Leipzig – Full of Life 34 Sachsen Gleich zwei Unesco-Welterbestätten untermauern zudem den Stellenwert Sachsens als beliebtestes Kulturreiseziel in Deutschland eindrucksvoll: der „Muskauer Park/Park Mužakowski“ als polnisch-deutsches und die „Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ als deutsch-tschechisches Kulturerbe. Den Ruf der traditionsreichen Manufakturgeschichte Sachsens tragen Erzgebirgische Holzkunst, Meissener Porzellan, Glashütter Uhren, Plauener Spitze und Vogtländische Musikinstrumente in die Welt. Sachsen gilt auch als die Wiege der Industrialisierung. In vielen Wirtschaftsbereichen wie beispielsweise dem Maschinenbau, der Autoindustrie und der Textilindustrie war das Land führend. Die „Route der Industriekultur in Sachsen“ lässt dieses goldene Zeitalter mit 54 Sachzeugen aus 500 Jahren Geschichte lebendig werden. Wanderer und Radfahrer erobern den Nationalpark Sächsische Schweiz, den Oberlausitzer Bergweg, den Vogtland Panorama Weg und den Kammweg Erzgebirge/Vogtland, die Flussufer von Elbe, Mulde, Spree und Neiße oder die ausgedehnten künstlichen Gewässer im Leipziger Neuseenland und im Lausitzer Seenland. Traditionsreiche Kur- und Bäderorte locken zum Vitalurlaub. Traditionelles Handwerk, Brauchtum und schmackhafte Küche genießen Urlauber in beschaulichen Dörfern. Und neuerdings laden vermehrt spirituelle Orte zum Urlaub für die Seele ein – auf Pilgerwegen, in Kirchen und Klöstern. Höhepunkte 2020 sind die nach 33 Jahren Rekonstruktion wiedereröffneten Paraderäume und Prunksäle wie zu Zeiten Augusts des Starken und das Porzellankabinett im Dresdner Residenzschloss sowie die neue Dauerausstellung in der Dresdner Festung; sie bietet einen multimedialen Blick in die faszinierende Welt der ältesten deutschen Bastionsbefestigung. Schloss Moritzburg würdigt den 350. Geburtstag von August dem Starken (21.3.- 11.11.2020). Die Gemäldegalerie Alte Meister und die Skulpturensammlung im Dresdner Zwinger eröffnen nach ihrer Generalsanierung am 29. Februar 2020 neu. Die Dresdner Frauenkirche begeht den 15. Jahrestag ihrer Weihe nach dem Wiederaufbau. Und ab Herbst zeigt „Zwinger Xperience“, wie sich eines der schönsten Wahrzeichen Dresdens im Laufe der Zeit verändert hat. 500 Jahre Industriegeschichte in Sachsen würdigen unter anderem die 4. Sächsische Landesausstellung (25.4.-1.11.2020) an authentischen Schauplätzen in der Region Chem-

Energiefabrik Knappenrode Schauweberei Braunsdorf nitz, in Westsachsen und im Erzgebirge, die Tage der Industriekultur in Leipzig und Chemnitz, sowie die Bergbau-Erlebnistage in Bergwerken, Bergbaumuseen und Bergbaulandschaften (6.-7.6.2020). Auf der „Route der Industriekultur“ ins goldene Zeitalter Von der Gotik, Renaissance und dem Barock über den Jugendstil bis zum Neuen Bauen: Markante Sehenswürdigkeiten machen in Sachsen ein Jahrtausend Architekturgeschichte erlebbar. Als eine der ältesten europäischen Industrieregionen weist der Freistaat ein besonders reiches Erbe an Industriearchitektur und kulturellem Reichtum aus verschiedenen Epochen auf. Nach dem Siebenjährigen Krieg 1763 bis zum Ende des zweiten Weltkriegs 1945 war Sachsen die führende Wirtschaftsregion Deutschlands mit den Branchen Bergbau, Textil, Fahrzeuge & Verkehr, Nahrungsund Genussmittel, Druck & Papier an der Spitze. Lebendig gebliebene Zeugen dieses goldenen Zeitalters leuchten auf der touristischen „Route der Industriekultur in Sachsen“. Spinnerei Leipzig Bergbau und Textilindustrie Als Siedler im Jahr 1168 in der Nähe von Christiansdorf, dem heutigen Freiberg, Silber fanden, war das der Auftakt zu mehr als 800 Jahren Bergbaugeschichte, der Grundstock für den Reichtum Sachsens und der Ursprung von technischen Innovationen, die es dem Land später ermöglichten, zur führenden Industrieregion in Deutschland aufzusteigen. Noch heute zeugen davon Erlebnisbergwerke, Technische Denkmale und die lebendigen Traditionen der Einheimischen. Die Textilindustrie war der Motor der Industrialisierung. Produkte wie die Plauener Spitze, Stickereien aus Eibenstock oder Damast aus Großschönau in der Oberlausitz dominierten einst den Weltmarkt. Noch heute werden viele Glanzstücke dieser Produkte in Sachsen gefertigt. Blicke in die Vergangenheit und Gegenwart sind für Besucher jederzeit möglich. Beschleunigung und Entschleunigung Die Entwicklung des Verkehrswesens war eine der wichtigsten Voraussetzungen der Industrialisierung. Die Leipzig-Dresdner Eisenbahn war die erste deutsche Fernbahnstrecke, die Verbindung Leipzig-Magdeburg die erste länderübergreifende Eisenbahnstrecke. In Übigau bei Dresden wurde die erste deutsche Lokomotive gebaut. Pioniere wie Emil Hermann Nacke und August Horch begründeten die sächsische Automobilindustrie. Noch heute kann man in Sachsen täglich unter Dampf fahren, mit dem Schaufelraddampfer auf der Elbe. Besondere Erlebnisse sind Fahrten mit der Pferdestraßenbahn oder der Bergschwebebahn. Architektur – Funktion und Form Erst Anfang des 20. Jahrhunderts gelang es Architekten, mit Industriebauten Aufsehen zu erregen. In Sachsen faszinieren aber nicht nur alte Fabrikbauten, sondern auch die zahlreichen Villen ihrer ehemaligen Besitzer und die von diesen für Arbeiterfamilien geschaffenen Wohnsiedlungen. So entstanden Gesamtkunstwerke wie die Villa Esche in Chemnitz und Ikonen der Moderne wie das Haus Schminke in Löbau, aber auch ganze Ensembles wie die erste deutsche Gartenstadt im Dresdner Vorort Hellerau. Industriezweige – Goldener Boden Zum Gesamtbild des sächsischen Industriekulturerbes gehören auch altes Handwerk und Manufakturen wie Europas ältester Hersteller für Porzellan in Meißen und die Glashütter Uhrenbetriebe sowie der Musikinstrumentenbau. Das schönste aber ist: Man kann den Herstellern überall über die Schultern schauen. Die touristische Erlebbarkeit der wechselvollen Industriegeschichte Sachsens zeigen der Katalog und die touristische Karte „Route der Industriekultur in Sachsen“: www.sachsen-industriekultur.de Sachsens spirituelle Orte ‐ Wo die Seele Urlaub macht Sachsens spiritueller Reichtum reicht ein Jahrtausend in die Vergangenheit zurück und hat im gesamten Freistaat Spuren hinterlassen. Die Klöster, Kirchen und Pilgerwege im Freistaat werden zu „Kraftorten“ in unserer schnelllebigen Zeit: Bei Seminaren Sachsen 35

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