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Ferienmagazin Deutschland 2020

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O du fröhliche

O du fröhliche Weihnachtszeit Erfurt Der Duft von Glühwein, Punsch und Lebkuchen, faszinierende Illuminationen und kunstvolles Handwerk machen den Advent für viele Menschen zur schönsten Zeit im Jahr. Die zahllosen Weihnachtsmärkte in Marktstraßen, Schlossgärten und auf historischen Plätzen verwandeln die Vorweihnachtszeit zu einem Fest für alle Sinne. Und jeder Markt hat einen besonderen, eigenen Charme. Die Weihnachtsmärkte im Allgäu zeigen den Besuchern jahrhundertealte Traditionen: Krippenbauer in Kempten, Drechsler in Marktoberdorf oder Glasbläser in Leutkirch beispielsweise. Eine sehenswerte Krippenausstellung lädt am dritten Adventswochenende auf den besinnlich-romantischen Weihnachtsmarkt in Oy-Mittelberg. Die traditionellen Klänge von Alphornbläsern, Chören und Musikgruppen sorgen für genau so viel Weihnachtsstimmung wie der Duft von geschmackvollem Glühwein und heimischen Leckereien. Schon zwei Wochen zuvor staunen Kinder und Erwachsene über die lebensgroße Krippe, den Streichelzoo und die Schmuckstücke, Weidenkörbe, Holzfiguren und Wachserzeugnisse lokaler Kunsthandwerker in Scheidegg. Direkt ans Christkind adressieren Kinder ihren Wunschzettel im Himmels- Postamt auf dem Skywalk Allgäu. Das auf rund 1000 Meter Höhe gelegene Waldstück erstrahlt am dritten Advent in weihnachtlichem Glanz. Unter mehr als einem Dutzend Budendörfern können Weihnachtsmarktbummler in München wählen. Der größte und traditionsreichste Markt versammelt rund 150 weihnachtliche Stände ums Rathaus am Marienplatz. Kleiner und besonders stimmungsvoll ist das Weihnachtsdorf im Kaiserhof der Residenz. Auf der Theresienwiese herrscht großes Gedränge beim alternativen Tollwood Winterfestival. Hier gibt’s nachhaltige Geschenkideen und internationale Leckereien. Engelsmusik und Bratapfelduft Der Christkindlesmarkt in Augsburg, der den Platz zu Füßen des Renaissance-Rathauses in funkelndes Licht taucht, findet bereits seit dem 15. Jahrhundert regelmäßig statt. Hier lauschen die Besucher dem blonden Engelchen, das täglich ein Lied aus einem der Rathausfenster auf seiner Querflöte spielt. In Ingolstadt strömt auf einem der ältesten Weihnachtsmärkte Bratapfel-, Glühwein- und Mandelduft aus über 40 geschmückten Holzbuden. Das historische Barockensemble in Altötting ist die stimmungsvolle Kulisse für den Christkindlmarkt, die vom Marienbrunnen mit hübscher Glasverkleidung abgerundet wird. Der große Park im nahegelegenen Schloss Tüßling gleicht im Advent einem winterlichen Erlebnisland mit hunderten Lichtlein, Kerzen und Fackeln. In Nördlingen staunen Besucher bei einer Tasse heißem Punsch und feinem Grillgut über die mittelalterliche Architektur im Herzen des schwäbischen Donau-Ries. Franken – ein Weihnachtswunderland Funkelnde Märkte in den fränkischen Städten verwandeln die Region im Advent in ein wahres Weihnachtswunderland. In Nürnberg warten 200 prachtvolle Stände mit Kunsthandwerk und vielfältigen Leckereien. Weltweit beliebt ist der Nürnberger Lebkuchen und der vollmundige Glühwein. Bei einem Rahmenprogramm mit über 100 Veranstaltungen werden Weihnachtsträume geweckt. Märchenhaft ist der tausendfache Lichterglanz im mittelalterlichen Rothenburg ob der Tauber. Der Reiterlesmarkt erhielt seinen Namen wegen des Hauptprotagonisten: Das Reiterle galt einst als Gesandter einer anderen Welt. Heute reitet das Reiterle im roten Mantel hoch zu Roß auf dem Marktplatz ein und sorgt dafür, dass der Weihnachtsbaum im Zentrum des Platzes erleuchtet. Auf zwei Bühnen wird täglich für musikalische Umrahmung gesorgt. Übrigens: Das Weihnachtsdorf von Käthe Wohlfahrt hat in Rothenburg ganzjährig geöffnet. Eine prächtige Weihnachtspyramide erhellt den Markt in Ansbach, der mit Kunsthandwerk in Lagerfeuerromantik bezaubert. Lichterglanz und der Duft vom traditionellen „Äppelwoi“-Glühwein sorgen in Aschaffenburg für Vorfreude auf das Christkind. Die Unesco-Welterbestadt Bamberg verwandelt sich mit mehreren stimmungsvollen Märkten zur zauberhaften Krippenstadt. Zwischen historischem Rathaus und alter herzoglicher Kanzlei strömt in Coburg Bratwurstduft durch die Gassen, die Märchen des Coburger Landestheaters komplettieren die Weihnachts-Romantik. Im Hof des Spitals in Dinkelsbühl gibt es Kunsthandwerk zu kaufen, im Münster St. Georg in der Altstadt ist eine 60 Quadratmeter große Krippe zu bestaunen. Deftig bereitet man sich auf dem Adventsmarkt in Kulmbach auf das Fest vor: Hier gibt es Lebkuchenbier und Eisbock für Liebhaber des flüssigen Brots. Im Wildpark an den Eichen in Schweinfurt feiern vor allem Familien in tierischer Gesellschaft. Auf den Weihnachtsmärkten in Bayreuth, Eichstätt, Erlangen, Forchheim, Fürth und Würzburg finden Besucher traditionelles Gebäck, einzigartige Handwerkskunst und stimmungsvolle Atmosphäre. Eine große kulinarische Auswahl haben Gäste im weihnachtlichen Regensburg: Zu 40 verschiedenen Glühweinsorten gibt es Knackwurst-Semmeln mit Meerrettich, Essiggurken und Senf. Rot-weiße Zelte sind das Markenzeichen des Lucrezia-Marktes in der Altstadt. Im fürstlichen Schloss St. Emmeran sorgt nicht nur die Prunk-Atmosphäre für große Augen. Rothenburg ob der Tauber 70 Weihnachtsmärkte

Lebende Tiere in der Krippe Einer der größten Weihnachtsmärkte Deutschlands breitet sich in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart aus. Mehr als 260 Stände laden ein zum Bummeln, Probieren und Staunen. Im Renaissance-Schloss- Hof stimmen besinnliche Konzerte auf die ruhige Zeit ein. Zu Füßen des höchsten Kirchturms der Welt, auf dem Münsterplatz in Ulm, spazieren Besucher durch die Budengasse, die jede Woche einem anderen Thema gewidmet ist. In der Steiff- Schauhütte finden Kinder und Erwachsene beliebte Plüschtiere, in der Glasbläserhütte lässt die Kunstfertigkeit traditioneller Handwerker staunen. Im Herzen des Marktes beleben echte Tiere die hübsche Krippe. Der Barock-Weihnachtsmarkt taucht den Marktplatz von Ludwigsburg in goldenes Licht, während majestätische Engel ihre großen, funkelnden Flügel über den liebevoll dekorierten Ständen ausbreiten. Unter das pittoreske Altstadt-Treiben mischt sich regelmäßig hoher Besuch aus grauer Vorzeit: Der württembergische König Friedrich I. wird mitsamt seinem Hofstaat wieder zum Leben erweckt. Schwäbische Spezialitäten verwöhnen den Gaumen. Eingerahmt von den Bergen des Schwarzwaldes entführt der Christkindelsmarkt in Baden-Baden seine Besucher hinein in die schönsten Weihnachtsträume. Von Ende November bis zum Dreikönigstag erfüllt der Duft von Lebkuchen und Glühwein den Bummel vorbei an über 100 geschmückten Buden am Beginn der weltweit bekannten Park- und Gartenanlage Lichtentaler Allee, wo Kunsthandwerker ihre Waren feilbieten. Auf der Himmelsbühne des Markts begeistert ein Live-Programm alle Altersklassen. Der altdeutsche Weihnachtsmarkt in der Kaiserpfalz in Bad Wimpfen lässt längst vergangene Jahrhunderte erlebbar werden. Besonders eindrucksvoll ist eine abendliche Führung durch die zauberhafte Fachwerk-Altstadt. Verführerische Düfte aus der Weihnachtsbäckerei Lebensgroße Krippenfiguren aus Lindenholz in der Gotthardkapelle am Dom in Mainz versetzen in Staunen. Im Schatten des imposanten Bauwerks schlängelt sich ein leuchtendes Hüttendorf durch die Altstadt. Der Heuschnaps auf der Alt Binger Weihnacht passt perfekt zum Lachs vom offenen Feuer, der hier angeboten wird. Typisches Holzspielzeug und liebevoll von Hand gestaltete Marionetten lassen in Bingen Weihnachtsträume wahr werden. Engelhafte Puppen backen in der Weihnachtsbäckerei von Trier verschiedene Leckereien. Die 95 Buden des mittelalterlichen Markts verbreiten vor der atemberaubenden Kulisse des Doms Stimmung. Viele kleinere, stimmungsvolle Märkte haben sich in den vergangenen Jahren zu kulinarischen und handwerklichen Alternativen gemausert. Seit Ende des 14. Jahrhunderts gehört in Frankfurt am Main der Weihnachtsmarkt genauso zum Advent wie der Nikolaus und das Warten auf das Christkind. Unter einem riesenhaften, üppig geschmückten Baum lassen sich Gäste Quetschemännchen (aus Pflaumen), Apfelglühwein und Bethmännchen, ein traditionsreiches Gebäck aus Marzipan und Mandeln, schmecken. Weihnachtsgenuss für die Ohren ist das Frankfurter Stadtgeläut, an dem sich 50 Glocken aus 10 Kirchen an Heiligabend und dem 1. Advent beteiligen. Im wahrsten Wortsinn märchenhaft ist der Ludwigsburg Advent in Kassel: Zwischen den nostalgisch dekorierten Ständen auf dem Märchenweihnachtsmarkt tauchen junge und alte Besucher in eine Geschichte der Gebrüder Grimm ein. Rostbratwurst und Glaskunst 200 Hütten reihen sich in Erfurt wie Perlen an einer Kette und verwandeln die Stadt vom Domplatz aus Celle über den Fischmarkt, die Schlösserbrücke und den Anger bis zum Willy-Brandt-Haus zum Wunderland. Wer ausgefallene Geschenkideen oder traditionelles Handwerk sucht, ist hier richtig. Während des Bummels genießen die Besucher würzige Rostbratwurst, süßen Lebkuchen und Erfurter Schnittchen zu einer Tasse Glühwein. Handgefertigten, gläsernen Baumschmuck finden man an den ersten beiden Adventswochenenden beim traditionellen Kugelmarkt im Städtchen Lauscha. Ein historischer Weihnachtsmarkt verzückt auf der Wartburg bei Eisenach mit einer nostalgischen Hüttenstadt, wo Händler längst vergessene Handwerkskünste wiederbeleben. Musikanten, Gaukler und Puppenspieler mischen sich unter das Volk und sorgen für eine märchenhafte Stimmung. Auf Schloss Friedenstein in Gotha lockt ein junger Weihnachtsmarkt. Unter den Arkaden im historischen Schlosshof bieten Künstler, Bäcker und Handwerker ihre Waren an. Klingende Chöre, kunstvolle Geschenke Sachsen ist im Advent ein einziges Lichtermeer. Der „Striezel-Markt“ in Dresden macht Traditionen jedes Jahr aufs Neue erlebbar. Namensgeber der stimmungsvollen Attraktion ist der berühmte Christstollen. Schwibbögen und Pyramiden sind Dresdner Weihnachtsdeko. Südlich von Dresden fügen sich 800 Jahre Geschichte und ein einmaliges Ensemble architektonischer Zeitzeugen zur Kulisse des historisch-romantischen Weihnachtsmarktes, hoch über der Elbe, auf der Festung Königstein zusammen. 250 Stände verwandeln die Altstadt von Leipzig in eines der größten Weihnachtsdörfer der Republik. Der weltberühmte Thomanerchor und stimmungsvolle Orgelmusik in den vielen Kirchen erwecken musikalisch den Geist der Weihnacht. Im Nikolaikirchhof wärmen Feuerzangenbowle und Marillen-Punsch. Wer in einer Gondel des fast 40 Meter hohen Riesenrades sitzt, blickt auf eine einzigartige Kulisse hinunter. Rothenburger Reiterlesmarkt 27. November bis 23. Dezember 2020 www.rothenburg-tourismus.de Weihnachtsmärkte 71

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